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1. Einleitung
2. DVBViewer Installation
3. Grundlegende Bedienung
4. Anzeige-Einstellungen
5. Aufnahme und Wiedergabe
6. Die Kanalliste
7. Das Optionen-Fenster
8. Was tun bei Problemen?
9. Tools und Links
10. Kleine Filterkunde

Die erweiterten Optionen

Priorität: Hier kann die Priorität des DVBViewer Prozesses angegeben werden. Um Problemen vorzubeugen sollte auf langsamen Computern die Priorität mindestens auf höher als Normal gesetzt werden, ansonsten können Aussetzer und Ruckler bei der TV und Radio Wiedergabe auftreten. Dies geschieht insbesondere, wenn die Rechenleistung ansteigt durch andere Prozesse. Wichtig ist hierbei aber auch, dass zeitlastige Prozesse im DVBViewer wie das Importieren von Kanallisten, die Analyse der Mediendatenbank usw. selbst bei einer höchstmöglichen Priorität nicht abgefangen werden können.

Nutze nur eine CPU Ältere Version des Skystar2 Treibers haben Probleme mit Mehrprozessorsystemen oder Pentium 4 HT (Hyperthreading) CPU's. Um Probleme in der Wiedergabe von TV und Radio zu verhindern, kann die Nutzung der zweiten CPU deaktiviert werden. Neuere Treiber (> 4.3x) sind davon nicht betroffen.

Ignoriere Fehlermeldungen: Unkritische Fehler und Warnungen können durch Aktivieren dieser Option unterdrückt werden. Fehlermeldungen die aber die Stabilität des Programmes beeinflussen werden dennoch angezeigt.

Unterstützung für Sehbehinderte (JAWS): Ist diese Option aktiviert werden zusätzliche Informationen die durch Programme wie JAWS vorgelesen werden können dargestellt. Zusätzlich dazu werden auch die Eingaben erleichtert - insbesondere im Teletext und EPG Fenster.

LNB nach Programmende deaktivieren Damit die Spannungsversorgung am LNB nicht permanent gewährleistet wird, kann durch aktivieren dieser Option der DVBViewer angewiesen werden diese nach Programmende abzustellen. Wichtig ist jedoch das ein etwaig in Benutzung befindliches "Internet Über Satellit" Programm, wie Server4PC, danach auch keine Daten empfangen kann.

Benutze Windows-Taskplaner: Ist diese Option eingestellt können geplante Aufnahmen auch ohne einen aktiven DVBViewer ausgeführt werden. In diesem Fall übernimmt Windows die Steuerung. Das ermöglicht auf modernen Systemen sogar ein automatischen Start aus dem Ruhemodus! Um diese Funktion zu benutzen, muss eine zusätzliche Datei namens scheduler.exe aus dem Service Center geladen und in den DVBViewer Pfad kopiert werden.

Die Directshow-Optionen

Auf dieser Registerkarte finden Sie Optionen für Directshow-Filter. Directshow ist eine Windows-Multimedia-Schnittstelle (ein Teil von DirectX), die die Möglichkeiten der Hardware optimal ausnutzen soll. Sie unterteilt die Bearbeitung von Bild- und Tonsignalen auf flexible Weise in einzelne Schritte, die von dafür zuständigen Komponenten (Filtern) übernommen werden. Standardmäßig finden Sie auf dieser Registerkarte Optionen für den Dedynamischen Filter, der die Tonwiedergabe beeinflusst.

Aktuelles Gerät: Der DVBViewer unterstützt mehrere unterschiedliche DVB Karten bzw. Geräte die eine ähnliche Funktionsweise bieten. Wird eine Hardware Komponente als DVB Gerät identifiziert, steht dieses in dieser Liste. Durch Auswählen kann man das gewünschte Gerät aktivieren und verwenden.

Video Ausgabe: Nimmt Einfluss darauf, wie das Fernsehbild ausgegeben wird. Normalerweise geschieht dies als Overlay. Das ist ein spezieller, von der normalen Bildschirmdarstellung unabhängiger Ausgabemodus, der insbesondere bei Fernsehen/Video eine erheblich unkompliziertere Wiedergabe ermöglicht; so dass die Prozessorlast entsprechend niedriger ausfällt. Außerdem lässt sich das „überlagerte“ Bild mit Hardware-Funktionen beliebig verschieben, stauchen und strecken, so dass die Realisierung verschiedener Bildformate (4:3, 16:9...), Bildlagen und Bildgrößen keine komplizierten Umrechnungen erfordert.

Sie haben hier folgende Möglichkeiten:

  • Unchanged: Deaktiviert den Overlay-Mixer. Diese Einstellung ist eventuell erforderlich, wenn der Overlay-Modus bereits durch ein anderes Programm besetzt ist oder er generell nicht zur Verfügung steht (was bei älteren Grafikkarten oder Treibern, die kein Overlay unterstützen, der Fall sein kann). Ansonsten erfolgt auch in der Einstellung „Unverändert“ die Ausgabe im Overlay-Modus. Das Fernsehbild läuft dabei mitunter gleichmäßiger als mit Overlay-Mixer. Allerdings ist in Kauf zu nehmen, dass sich Helligkeit und Kontrast des Fernsehbildes nicht mehr über den DVBViewer regeln lassen, so dass man zu diesem Zweck direkt auf die Einstellmöglichkeiten der Grafikkarte zurückgreifen muss (i.a. Rechtsklick auf Desktop/ Eigenschaften/ Einstellungen/ Erweitert...)

  • Overlay Mixer: Die Standardeinstellung, die die Einstellung von Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung im DVBViewer ermöglicht.

  • VMR7 Video Mixing Renderer: Diese Einstellung ermöglicht eine sehr gute halbtransparente Darstellung des OSD (On Screen Display), und nicht nur eine gerasterte Simulation wie in den anderen Modi, da es dem Fernsehbild hinzugemischt wird. Der Grad der Transparenz lässt sich über den Schieberegler „VMR Transparenz“ einstellen. Die Einstellungen auf der nächsten Registerkarte (EPG-Optionen: deckend, halb- und volltransparent) sind in diesem Modus wirkungslos. Die Ausgabe erfolgt auch hier wie bei XVR Surface nicht im Overlay-Modus, so dass direkte Screenshots möglich sind, aber die Einstellung von Helligkeit/Kontrast im DVBViewer nicht funktioniert und auch eine höhere Prozessorlast in Kauf genommen werden muss.

  • VMR9 Video Mixing Renderer: Wie oben, benutzt jedoch den in DirectX 9 enthaltenen Renderer, der eine noch höhere Qualität bietet. Die Installation von DirectX 9 ist also erforderlich, um ihn nutzen zu können.

Die Einstellung von Renderkern und Renderausgabe werden nach Anklicken von OK wirksam.

MPEG Audio und Videodecoder: Hier legen Sie fest, welche Decoder im Zusammenhang mit DVBSource Renderer verwendet werden soll. Die Einstellung setzt voraus, dass der entsprechende Decoder tatsächlich im System installiert ist. Ist dies nicht der Fall, wird immer der im System als Standard vorgesehene Decoder verwendet. Ein Wechsel kann von Nutzen sein, um die Qualität verschiedener Decoder zu vergleichen oder um Probleme bei der Bilddarstellung oder Tonwiedergabe auszuräumen. Bitte beachten: Ein Decoder-Wechsel wird erst nach „OK“ und Anwahl des Befehls „Anzeige neu aufbauen“ im Ansicht-Menü wirksam!

Detect Audio and video format automatically: You may try to change these two options in case of problems with either video or audio playback, for example problems with with non D1 broadcasts (for example 480 * 576, 544 * 576...) and Moonlight/Elecard decoders. Generally enabling these options increases the zapping delay since tuning takes a bit longer.

Benutze DVBSource für Mpegs: Der DVBSource Filter ist für die Wiedergabe aller DVB relevanten Daten zuständig. Neben den Informationen die über eine DVB Karte eingespeist werden, können aber auch Aufnahmen über diesen Filter dargestellt werden.

Postprozessor Gelegentlich sparen die Sendeanstalten oftmals aus Kostengründen an der Bandbreite was sich auch auf die Bildqualität auswirkt. Was am Fernseher noch annehmbar aussieht, kann auf einem hochauflösenden Monitor zu einem unansehlichen Farbenbrei entpuppen. Um zumindest ein wenig die Dastellung zu verbessern, gibt es so genannte Postprozessoren die - sofern installiert - aktiviert werden können.

Benutze den dedynamischen Filter: Wenn Sie diese Option aktivieren, benutzt der DVBViewer den dedynamischen Audio-Filter. Er dient dazu, die oft krassen Lautstärke-Unterschiede bei Fernsehsendungen zu dämpfen. Mit dem linken Regler stellen Sie die dynamische Verstärkung ein: Leise Passagen werden dabei mehr verstärkt als laute Passagen. Der rechte Regler dient dazu, die Grundlautstärke einzustellen.

Die Aktivierung des dynamischen Filters wird erst wirksam, nachdem Sie den Befehl „Anzeige neu aufbauen“ im Ansicht-Menü ausgeführt haben. Ab Version 1.99 R4 bringt der DVBViewer einen neuen Audiofilter mit. Im System-Tray erscheint nach der Aktivierung ein Icon (ein Kreuz), über das sich die Eigenschaftsseite des Filters aufrufen lässt. Sie bietet zahlreiche Audio-Einstellmöglichkeiten, darunter auch einen Equalizer.

Die Aktivierung des dedynamischen Filters wird nach dem nächsten Senderwechsel wirksam.

Nicht bei Radiostationen:Die Lautstärke-Nivellierung ist beim Radio hören im allgemeinen unerwünscht. Damit Sie nicht jedes Mal dafür den dedynamischen Filter deaktivieren müssen, können Sie die Benutzung für die Wiedergabe von Radiosendern ausschließen, indem Sie diese Option einschalten.

Ausgabegerät: In dieser Liste können Sie das Ausgabegerät für die Audio-Wiedergabe wählen. Dies ist in der Regel nur von Wert, wenn Sie mehr als eine Soundkarte in Ihrem PC haben (z.B. eine auf dem Mainboard und eine nachträglich eingebaute). Falls Sie nur eine Soundkarte besitzen, finden Sie hier zwar auch mehrere Auswahlmöglichkeiten, die sich jedoch meistens nur auf verschiedene Zugänge (Schnittstellen) für das Gerät beziehen. Falls mit dem DVBViewer nur eine unbefriedigende oder überhaupt keine Audio-Wiedergabe gelingt, lohnt es sich eventuell, die Möglichkeiten durchzuprobieren.

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