Die DirectShow-Registerkarte

Auf dieser Registerkarte stellen Sie die für die Wiedergabe verwendeten Video/Audio-Decoder und den Video-Renderer ein. Die Einstellungen werden sofort wirksam. Wenn Sie einen anderen Decoder wählen, wird der Filtergraph (die Verarbeitungskette der vom TSPlayer benutzten DirectShow-Komponenten) umgehend neu aufgebaut.

Decoder-Auswahl | Renderer-Auswahl

Decoder-Auswahl

Die Listen in den Abteilungen „Video Decoder“ und „Audio Decoder“ enhalten alle Decoder, die DirectShow für das betreffende Format geeignet hält (was nicht unbedingt heißt, dass sie gut funktionieren).

Die Vorgabe <System Default> überlässt Windows die Auswahl, wodurch Decoder mit dem höchsten Merit-Wert im System zum Zuge kommen. Die DVBViewer-Hilfe enthält dazu weitere Informationen. Es ist jedoch vorzuziehen, einen bestimmten Decoder auszuwählen, der gute Ergebnisse bringt.

Für das Audioformat DTS, das mitunter in VOB- und M2TS-Dateien vorkommt, verwendet der TSPlayer bevorzugt den für AC3 ausgewählten Decoder, sofern er dieses Format beherrscht.

Das moderne AAC-Audioformat (Advanced Audio Coding) wird bereits in einigen Ländern (Norwegen, Neuseeland) für das terrestrische Digitalfernsehen (DVB-T) eingesetzt. Herkömmliche AAC-Decoder sind jedoch nicht für die bei DVB verwendete Verpackungsart (LATM) geeignet, und der TSPlayer wird womöglich in Ihrem System keine passende Komponente finden. Für Abhilfe sorgt der im DVBViewer-Mitgliederbereich erhältliche libfaad2 Wrapper, der die Verwendung einer Open Source-AAC-Programmbibliothek (DLL-Datei) im TSPlayer und DVBViewer ermöglicht. Lesen Sie bitte sorgfältig die Installationsanweisungen!

Das Kontext-Menü, das nach einem Rechtsklick ins TSPlayer-Fenster erscheint, listet alle für die Wiedergabe verwendeten DirectShow-Komponenten (Filter) auf. Sie können die Eigenschaftsseite eines Decoders öffnen (falls vorhanden) und dort Einstellungen vornehmen, indem Sie den entsprechenden Menüpunkt anwählen. Der DVBViewer Filter, der dem TSPlayer als Datei-Quellfilter dient und unter dem Namen „DVBSource“ erscheint, zeigt auf seiner Eigenschaftsseite neben anderen Informationen das aktuelle Video- und Audioformat an.

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Renderer-Auswahl

Die Liste „Video“ in der Abteilung „Renderer“ dient zur Einstellung des Videorenderers, der für die Ausgabe des Bildes an die Grafikkarte verantwortlich ist:

Wenn der gewählte Renderer oder der erforderliche Modus nicht verfügbar ist, benutzt der TSPlayer automatisch die nächstbessere Alternative.

Bitte beachten: Falls zwei Programme Video darstellen, kann nur eines davon den CPU-Leistung sparenden Overlay-Modus einsetzen. Wenn also der DVBViewer und der TSPlayer gleichzeitig laufen, und der DVBViewer bereits den Overlay-Modus verwendet (in den Einstellungen „System Default Renderer“ und „Overlay“), muss sich der TSPlayer mit der „gewöhnlichen“ Bildschirmausgabe begnügen. Der VMR 9 oder EVR, die auf diese Art der Ausgabe spezialisiert sind, bringen dabei oft eine bessere Qualität. Wenn Sie möchten, dass der TSPlayer Overlay verwendet, auch wenn der DVBViewer gleichzeitig läuft, wählen Sie in den DVBViewer-Optionen „VMR 7“ oder „VMR 9“.

Mit der Liste „Audio“ in der Abteilung „Renderer“ wählen Sie den für die Ausgabe des Tons verantwortlichen Audio-Renderer. Jeder Eintrag repräsentiert ein Audiogerät, eine bestimmte Art, es zu verwenden, oder (speziell unter Vista) einen bestimmten Audio-Ausgang. Auf diese Weise können Sie verschiedene im PC vorhandene Soundkarten anwählen, oder auch unter Vista die Art der Audioausgabe (PC-Lautsprecher, SPDIF, HDMI...).

Audiorenderer, deren Namen „DirectSound“ enthält, regeln die Lautstärke im allgemeinen individuell für das jeweilige Programm, das sie verwendet. Andere (insbesondere „Default WaveOut“) verwenden dagegen die allgemeine Windows-Lautstärkeregelung, so dass eine Änderung im TSPlayer auch auf nachfolgend gestartete Programme wirkt. Der Zusatz „Default“ in Namen bezieht sich auf das in der Systemsteuerung gewählte Standard-Gerät für die Audio-Ausgabe.

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