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Grundlegende Bedienung
Dieses Kapitel beschreibt die grundlegenden Bedienungselemente des DVBViewer GE. Sie erfahren, wo Sie wichtige Befehle und Einstellungsmöglichkeiten finden und wie Sie die Steuerung über die Tastatur und Fernbedienung nach Ihrem Geschmack einrichten.
Menüs | Symbolleiste | Statusleiste | Kontrollleiste | Tastatur | OSD | Fernbedienung
Über
die Menüleiste erreichen Sie alle Befehle und
Einstellmöglichkeiten des DVBViewer GE. Nach der Installation
von Plugins erscheint dort zusätzlich ein Plugins-Menü,
über das sich die Zusatzmodule aufrufen und steuern lassen.
Weiterhin steht Ihnen ein Kontextmenü zur Verfügung, dass sich bei einem Rechtsklick in das DVBViewer-Fenster öffnet. Das Kontextmenü ist insbesondere von Nutzen, wenn keine anderen Bedienungselemente zur Verfügung stehen, zum Beispiel im Vollbildmodus. Der obere Bereich spiegelt den Aufbau der Menüleiste wieder und bietet die gleichen Befehle. Der untere Bereich, der einige „Abkürzungen“ enthält, kann mit Hilfe eines Menüskripts selbst gestaltet werden.
Sie können das Kontextmenü auch mit einen Rechtsklick auf das DVBViewer-Icon rechts unten im Info-Bereich (Tray) der Windows-Taskleiste erreichen. Dies ist die einzige Möglichkeit, den DVBViewer GE zu steuern, wenn er das Fernsehbild als Desktop-Hintergrund anzeigt..
Ein Linksklick auf das Tray-Icon holt den DVBViewer GE in den Vordergrund, wenn er nicht das aktive Fenster oder minimiert ist. Falls er sich bereits im Vordergrund befindet, wird er minimiert. Falls er als Desktop-Hintergrund läuft, schaltet ein Linksklick in den normalen Anzeigemodus zurück.
Die Menüleiste lässt sich über
das Ansicht-Menü ein- oder ausblenden. Gleiches gilt für
die nachfolgend beschriebene Symbol- und Statusleiste.
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Die
Symbolleiste oberhalb des Video-Anzeigebereichs ermöglicht
es, mit einem Klick wichtige DVBViewer-Befehle zu erreichen. Welche
Symbole bzw. Kommandos dort erscheinen, legen Sie unter
„Einstellungen/ Optionen/ Kontrolle/ Symbole“
fest.
Die Icons haben folgende Bedeutung:
Schaltet den DVBViewer in den Vollbildmodus und zurück. Das gleiche erreichen Sie durch einen Doppelklick in das Fernsehbild. Durch einen weiteren Doppelklick kommen Sie wieder in den Fenstermodus zurück.
Schaltet auf das Video Fenster 2 um, in dem standardmäßig alle Bedienungselemente ausgeblendet sind, so dass nur das „nackte“ Fernsehbild mit einem dünnen Rahmen übrig bleibt. Die Bedienungselemente bekommen Sie über das Kontextmenü via „Ansicht/ Video-Fenster 1“ zurück.
Öffnet das Fenster, mit dem Sie die Bild in Bild-Funktion kontrollieren. Dort wählen Sie einen Sender, der in einem zusätzlichen Videofenster wiedergegeben werden soll. Im oberen Bereich stehen weitere Funktionen wie „Bild in Bild schließen“ oder „Sender tauschen“ zur Verfügung.
Öffnet oder schließt das Teletextfenster.
Öffnet oder schließt das EPG-Fenster
Blendet das OSD-Info ein/aus.
Schaltet auf den in der Senderliste vorangehenden Sender (mit der nächst niedrigeren Sendernummer) um.
Schaltet auf den in der Senderliste nachfolgenden Sender (mit der nächst höheren Sendernummer) um.
Unter „Einstellungen/ Optionen/ Allgemein“ können Sie für die Sender- und Favoriten-Umschaltung eine Schaltverzögerung aktivieren und deren Dauer festlegen. Sie ermöglicht es, mit aufeinander folgenden Mausklicks Sender zu überspringen, deren Namen dabei fortlaufend ins Fernsehbild eingeblendet werden.
Öffnet oder schließt das Senderlisten-Fenster, das alle verfügbaren Sender in Kategorien enthält. Dort können Sie Sender anwählen, umsortieren, hinzufügen, löschen oder die Kenndaten manuell ändern.
Öffnet oder schließt das Sendersuchlauf-Fenster. Es ermöglicht, einzelne Frequenzen oder ganze Frequenzbereiche nach Sendern abzusuchen und bereits vorhandene Sender zu aktualisieren.
Schaltet auf den in der Favoritenliste vorangehenden Sender um.
Schaltet auf den in der Favoritenliste nachfolgenden Sender um.
Öffnet das Fenster für die Verwaltung der Favoriten. Dort können Sie Sender zur Favoritenliste hinzufügen, indem Sie sie aus der Senderliste mit der Maus ins Favoritenfenster ziehen. Oder neue Ordner für Kategorien anlegen. Die Favoriten-Sender wählen Sie im Favoritenmenü an. Kategorie-Ordner erscheinen dort als Untermenüs.
Schaltet auf den zuvor eingeschalteten Sender zurück.
Schaltet die Wiedergabe aus und ein. Sie können die Funktion verwenden, um den DVBViewer GE in eine Art Standby-Modus zu versetzen. Laufende Aufnahmen werden dadurch nicht beendet.
Öffnet ein Fenster, in dem Sie eine Video- oder Audiodatei auswählen, die der DVBViewer GE wiedergeben soll.
Öffnet das Playlisten-Fenster, in dem Sie Video- und Audiodateien zu einer Liste zusammenstellen, die der DVBViewer GE automatisch abspielt.
Startet die Wiedergabe einer eingelegten Video-DVD oder Audio CD.
Öffnet das Optionen-Fenster.
Verringert die Lautstärke um eine Stufe. Über „Einstellungen/ Ton aus“ können Sie den Ton ganz aus- und wieder einschalten (Mute).
Erhöht die Lautstärke um eine Stufe. Die Lautstärke lässt sich auch mit dem Mausrad regeln.
Öffnet das Fenster für die Einstellung von Helligkeit, Kontrast und Farbintensität. Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn unter „Einstellungen/ Optionen/ DirectShow“ als Videorenderer „Overlay Mixer“ oder „VMR 9“ ausgewählt ist.
Öffnet das Fenster für die Einstellung der Bildlage und Größe. Dort können Sie das Fernsehbild zoomen, optimal ins DVBViewer-Fenster einpassen oder Störungen am Bildrand abschneiden.
Startet oder stoppt die Aufnahme. des im Hauptfenster wiedergegebenen Senders. Wenn der Sender zur Zeit aufgenommen wird, erscheint das Symbol grau.
Öffnet oder schließt das Aufnahme-Kontroll-Fenster. Es zeigt eine Liste aller laufenden und seit dem letzten Programmstart durchgeführten Aufnahmen. Hier können Sie unter anderem Aufnahmen stoppen, aufteilen, abspielen und löschen, das Dateiformat einstellen, die Wiedergabe während einer Aufnahme ein/ausschalten und Timer (um-)programmieren. Zusätzlich erhalten Sie Angaben zur Aufnahmedauer und zum Speicherplatzbedarf.
Öffnet das Fenster für die
Rekorderprogrammierung, in dem Sie geplante Aufnahmen
einrichten, ändern oder löschen.
Fertigt einen Schnappschuss des momentanen Fernseh/Videobildes an. Das Bild wird im BMP-Format in dem Ordner gespeichert, den Sie unter „Einstellungen/ Optionen/ Rekorder“ für Aufnahmen festgelegt haben. Der Dateiname setzt sich aus dem Sendernamen, dem Titel sowie Datum und Zeit zusammen. Die Screenshot-Funktion ist verfügbar, wenn unter „Einstellungen/ Optionen/ DirectShow/ Videorenderer“ einer der folgenden Videorenderer ausgewählt ist:
„System Default Renderer“ (ab Windows XP)
„VMR 7“ (ab Windows XP)
„VMR 9“ (alle Windows-Versionen, DirectX9 oder eine spätere Version muss installiert sein)
„EVR Enhanced Video Renderer“ (ab Windows Vista)
Die Schnappschuss-Bilder werden ohne
Umrechnung in der originalen Auflösung und damit in
höchstmöglicher Qualität gespeichert. Im allgemeinen
ist eine Nachbearbeitung (z.B. mit der Freeware IrfanView)
erforderlich, um das korrekte Seitenverhältnis zu erhalten. Die
in spezialisierten Programmen enthaltenen aufwändigen
Umwandlungs-Verfahren bringen bessere Ergebnisse, als sie der
DVBViewer GE liefern könnte.
Öffnet
die DVBViewer GE-Anleitung. Die Funktion ist verfügbar,
wenn Sie diese Anleitung als CHM-Hilfedatei downloaden
und im DVBViewer GE-Ordner speichern.
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Die Statusleiste am unteren Rand des DVBViewer-Fensters liefert Angaben zum gerade empfangenen Sender oder der abgespielten Datei. Angezeigt wird dort
Das linke Textfeld der
Statusleiste schalten Sie mit einem Mausklick zwischen zwei
Anzeigemodi um:
Modus 1 zeigt die Sendernummer und den Namen des eingeschalteten Senders oder den Dateinamen bei Dateiwiedergabe. Falls Sie einen verschlüsselten Sender empfangen, den der DVBViewer GE nicht wiedergeben kann, erscheint der Sendername in roter Schrift.
Modus 2 zeigt den Titel der aktuellen Sendung, sofern EPG-Daten verfügbar sind, oder auch bei einigen Radiosendern Radiotext. Bei Dateiwiedergabe erscheinen Titel und/oder Interpret, falls vorhanden. Wenn im Modus 2 der Text für das Feld zu lang ist, wird er als Laufschrift dargestellt. Der DVBViewer GE wechselt automatisch in den Modus 1, wenn es keine Zusatzinformationen für den Sender oder die Datei gibt.
Navigationselemente
ersetzen das linke Textfeld der
Statuszeile, wenn der DVBViewer GE als Radio-Fenster
erscheint und zeitversetzte Wiedergabe (Timeshift) aktiv ist oder
Sie eine Datei abspielen. Hier können Sie zwischen Play, Pause
und Stop umschalten oder durch einen Klick in den Fortschrittsbalken
an eine bestimmte Stelle springen.
Das Farbbalken-Feld der
Statusleiste bietet vier Anzeigemodi, die Sie mit der Maus
umschalten:
Modus 1 zeigt die Signalqualität bei TV/Radio oder die verstrichene Zeit bei Dateiwiedergabe in Prozent.
Modus 2 zeigt die restliche Zeit im Format hh:mm:ss bei Dateiwiedergabe oder bei TV/Radio, wenn EPG-Informationen für die aktuelle Sendung vorliegen. Der Farbbalken befindet sich an der rechten Seite und wird mit zunehmender Spieldauer kleiner.
Modus 3 zeigt die verstrichene Zeit im Format hh:mm:ss bei Dateiwiedergabe und auch bei TV/Radio, wenn EPG-Informationen für die aktuelle Sendung vorliegen. Der Farbbalken befindet sich an der linken Seite und wird mit zunehmender Spieldauer größer.
Modus 4 zeigt die aktuelle Uhrzeit. Der DVBViewer GE wechselt automatisch in diesen Modus, wenn Zeitinformationen für Modus 2 oder 3 fehlen.
Das Audiokanal-Feld
symbolisiert die Art des Audiosignals (Mono/ Stereo/ Mehrkanal).
Mehr verrät der Hinweis, der erscheint, wenn Sie den Mauszeiger
eine Weile auf dieses Feld halten.
Das Bildformat-Feld zeigt das
vom Sender angegebene oder in einer Videodatei gespeicherte
Seitenverhältnis, sofern es sich um ein
Standard-Seitenverhältnis wie 4:3 oder 16:9 handelt.
Das rechte Textfeld der
Statusleiste zeigt technische Parameter: Die Video-Auflösung,
die Anzahl Bilder pro Sekunde (frames per second, fps), die
Audio-Abtastrate (Samplerate), die Audio-Bitrate (Kilobit pro
Sekunde, kbps) – je mehr, desto besser. Wenn Sie auf dieses
Feld klicken und der DVBViewer Filter für die Wiedergabe
verwendet wird (was bei TV/Radio immer der Fall ist), öffnet
sich seine Eigenschaftsseite mit weiteren Details.
Die von Geräten bzw. Treibern
gelieferten Signalqualität-Werte sind im oft wenig
aussagekräftig und können nur einen groben Anhaltspunkt
geben, inwiefern ein gutes oder schlechtes Signal vorliegt. Die
Angaben zu Video und Audio stammen aus dem vom Sender empfangenen
oder aus einer Datei gelesenen Datenstrom. Sie entsprechen nicht
unbedingt der Wiedergabe. Die dargestellte Video-Auflösung hängt
zum Beispiel von der Größe des DVBViewer-Fensters und dem
Anzeigegerät ab; das ursprüngliche Bild (mit der in der
Statusleiste angezeigten Auflösung) wird auf diesen Bereich
gestreckt oder gestaucht. Das vom Sender vorgesehene
Bildseitenverhältnis können Sie im DVBViewer anders
einstellen, und ein Mehrkanal-Ton wird eventuell auf Stereo
heruntergemischt, wenn nur zwei Lautsprecher angeschlossen sind. Kurz
gesagt zeigt die Statusleiste, was im DVBViewer ankommt, aber nicht,
was er wiedergibt.
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Die Kontrollleiste erscheint automatisch, wenn Sie den Mauszeiger in den unteren Teil des Fernseh-/ Videobildes bewegen. Sie dient zur Wiedergabe-Kontrolle.
Die Einblendung der Kontrollleiste lässt
sich unter „Einstellungen/ Optionen/ Allgemein/
Kontrollleiste anzeigen“ ein- und ausschalten. Falls sie
nicht erscheint, versehen Sie die Checkbox mit einem Häkchen.
Zusätzlich lässt sich dort eine Verzögerungszeit
einstellen. Sie bestimmt, wie lange sich der Mauszeiger in dem
betreffenden Bereich befinden muss, bis die Leiste sichtbar wird.
Der Schieberegler (Trackbar) im oberen Bereich dient zum Springen/Suchen beim zeitversetzten Fernsehen (Timeshift) sowie bei der Wiedergabe von DVDs, Video- und Audiodateien. Ziehen Sie ihn mit der Maus an die gewünschte Position, oder klicken Sie auf die Stelle. Die Bedienelemente darunter haben folgende Bedeutung:
Lässt die Wiedergabe pausieren. Entspricht dem Menübefehl „DVBViewer/ Pause“. Die Fortsetzung erfolgt an gleicher Stelle. Um dies beim Fernsehen zu ermöglichen, wird die Sendung automatisch auf Festplatte zwischengespeichert (Timeshift) und im unteren Teil der Status „zeitversetzt“ angezeigt.
Setzt die Wiedergabe fort (Play). Das Symbol erscheint, nachdem Sie die Wiedergabe über Pause oder Stop angehalten haben.
Stoppt die Wiedergabe. Setzt man sie danach fort, beginnt sie beim Abspielen einer Datei sowie bei Timeshift-Betrieb wieder am Anfang, bei Fernsehen mit dem, was aktuell gesendet wird. Bei DVD-Wiedergabe gelangen Sie mit Stop ins Hauptmenü.
Springt beim Abspielen einer Datei eine Minute zurück, bei DVD-Wiedergabe zum vorherigen Kapitel, bei Audio CD-Wiedergabe zum vorherigen Titel.
Springt beim Abspielen einer Datei eine Minute vor, bei DVD-Wiedergabe zum nächsten Kapitel, bei Audio CD-Wiedergabe zum nächsten Titel.
Bewirkt schnellen Rücklauf, bei jedem Auslösen der Funktion schneller. Wenn der schnelle Vorlauf aktiv ist, verringert sich dagegen die Geschwindigkeit. Pause/Play schaltet auf normale Wiedergabe.
Bewirkt schnellen Vorlauf, bei jedem Auslösen der Funktion schneller. Wenn der schnelle Rücklauf aktiv ist, verringert sich dagegen die Geschwindigkeit. Pause/Play schaltet auf normale Wiedergabe.
Der schnelle Rück/Vorlauf lässt sich auf die 10-Sekunden-Sprünge früherer DVBViewer GE-Versionen umschalten, wenn Sie „Einstellungen/ Optionen/ OSD/ Vor/Rücklauf statt Springen“ ausschalten. Die jeweils ausgeschalteten Funktionen lassen sich in der Kontrollleiste trotzdem erreichen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltflächen klicken.
Startet/stoppt beim Fernsehen die Timeshift-Aufzeichnung sowie die zeitversetzte Wiedergabe. Entspricht dem Menübefehl „DVBViewer/ Timeshift“. Der Menübefehl „DVBViewer/ Timeshift-Aufnahme beenden“ beendet die Aufzeichnung, ohne die Wiedergabe abzubrechen.
Startet/stoppt bei Fernseh- und Radiobetrieb eine Aufnahme.
Springt bei DVD-Wiedergabe ins Titelmenü.
Schaltet die Tonwiedergabe ein/aus. Rechts neben diesem Symbol befindet sich ein Lautstärkeregler.
Unterhalb der Bedienelemente wird der Titel der aktuellen Sendung angezeigt, wenn im EPG Programminformationen vorliegen. Ein Doppelklick in das Anzeigefeld lässt, sofern verfügbar, eine ausführlichere Beschreibung der Sendung als Laufband erscheinen.
Fixiert die Kontrollleiste, so dass sie
nicht automatisch verschwindet, wenn sie der Mauszeiger verlässt.
Ein weiterer Klick auf das Symbol löst die Fixierung.
Eine Alternative zur Kontrollleiste ist
die OSD-Navigationsleiste (OSD Position), die Sie mit der Taste [F11]
ein/ausblenden (vorausgesetzt, die Standard-Tastaturbelegung wurde
nicht geändert). Mehr dazu im Abschnitt über das OSD.
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Im DVBViewer GE können Sie nahezu jeder Funktion eine Taste oder Tastenkombination nach eigenem Geschmack zuweisen. Diese stehen zur Verfügung, wenn das DVBViewer-Hauptfenster sich im Vordergrund befindet und damit den Eingabefokus hat.
Die wichtigsten Befehle sind bereits standardmäßig mit einer Taste verknüpft. Unter „Einstellungen/ Optionen/ Kontrolle/ Tastatur“ finden Sie eine Liste aller Funktionen und der zugeordneten Tasten.

Klicken Sie auf „Lernen“, um Zuweisungen zu ändern oder neu vorzunehmen. Selektieren Sie den betreffenden Eintrag mit der Maus und drücken Sie dann die gewünschte Taste oder Tastenkombination. Falls sie bereits einem anderen Befehl zugeordnet ist, werden Sie gefragt, ob die Zuweisung dort entfernt werden soll. Solange die Schaltfläche „Lernen“ im niedergedrückten Zustand dargestellt wird, bewirkt jeder Tastendruck eine Zuweisung. Klicken Sie „Lernen“ erneut an, um diesen Modus zu beenden.
Die Schaltfläche „Löschen“ entfernt die dem selektierten Befehl zugeordnete Taste oder Tastenkombination aus der Liste. Die gleiche Wirkung hat die Taste [Entf], wenn der Lernmodus nicht aktiv ist.
Benutzen
Sie keine Tastenkombination, die bereits in Windows für einen
bestimmten Zweck vorgesehen ist, wie zum Beispiel [Alt]+[F4] für
das Beenden eines Programms. Entweder ist dann Ihre Zuordnung oder
die ursprüngliche Windows-Funktion nicht verfügbar.
Eine besondere Bedeutung haben die Befehle, die in der Liste mit dem Zusatz „OSD“ bezeichnet sind. Ihre Wirkung ist im DVBViewer GE situationsabhängig. Ihr Zweck ist es, das Programm mit nur wenigen Tasten steuern zu können. Sie werden insbesondere auch im OSD (On Screen Display, Einblendungen ins Fernsehbild) verwendet – siehe nächster Abschnitt. Eine detaillierte Funktionsbeschreibung finden Sie im Kapitel Übersicht der OSD-Befehle.
Zum Beispiel haben die Befehle „OSD aufwärts“ und „OSD abwärts“ die Bedeutung von „Sender minus“ und „Sender plus“, solange kein OSD sichtbar ist. Sie sind standardmäßig über die Tasten [Pfeil oben] und [Pfeil unten] erreichbar und schalten auf den vorherigen/ nachfolgenden Sender der Senderliste um. Den Befehlen OSD 0...9 sind standardmäßig die Zifferntasten [0]...[9] zugeordnet. Sie erlauben die direkte Anwahl eines Senders durch Eingabe seiner Sendernummer. Der oberste Sender in der Sender- bzw. Favoritenliste trägt dabei die Nummer 0. Hierbei ist eine Schaltverzögerung aktiv, die die Eingabe mehrstelliger Sendernummern erlaubt.
Auf der Registerkarte „Einstellungen/
Optionen/ OSD“ können Sie die Wirkung der Befehle OSD
aufwärts / abwärts vertauschen, was eventuell bei Benutzung
einer Fernbedienung von Vorteil ist. Außerdem legen Sie dort
fest, ob sich die Befehle OSD 0..9 auf die Sender- oder
Favoritenliste beziehen (siehe nächster Abschnitt).
In der Befehlsliste unter „Einstellungen/ Optionen/ Kontrolle/Tastatur“ gibt es Alternativen, die im Gegensatz zu den OSD-Befehlen nicht situationsabhängig wirken, sondern in ihrer Bedeutung festgelegt sind. Weisen Sie ihnen Tasten zu, falls Sie dies vorziehen. Zum Beispiel „Sender Plus“ und „Sender Minus“, die sich immer auf die Senderliste beziehen.
Es gibt mit Fav/Sender 0..9 einen zweiten Satz von Befehlen im DVBViewer GE, um Sender anzuwählen. Standardmäßig bezieht er sich auf die Favoritenliste und ist [Umschalttaste] + [0]...[9] zugeordnet. Wenn Sie unter „Einstellungen/ Optionen/ OSD“ festlegen, dass sich der erste Befehlssatz OSD 0..9 auf die Favoritenliste bezieht, wird der zweite Befehlssatz Fav/Sender 0..9 automatisch auf die Senderliste angewandt, und umgekehrt. Für beide Listen ist also auf jeden Fall eine Senderwahl über Nummern möglich.
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OSD bedeutet „On Screen Display“, also die Einblendung von Informationen oder Menüs direkt in das Fernsehbild. Zum Beispiel liefert der DVBViewer GE bei jeder Senderumschaltung Angaben zur laufenden und nachfolgenden Sendung, sofern für diese EPG-Programminformationen vorliegen.
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Unter „Einstellungen/ Optionen/ EPG & Teletext/ EPG-Info einblenden“ legen Sie fest, ob das EPG-Info bei einer Senderumschaltung angezeigt werden soll, und wenn ja, nach wie vielen Sekunden es von selbst verschwindet.
Das OSD-Menü bietet Zugriff auf alle wichtigen DVBViewer-Funktionen via Tastatur, Fernbedienung oder Maus. In der standardmäßigen Tastaturbelegung wird es mit [Esc] aufgerufen. Mit [Pfeil oben] und [Pfeil unten] steuern Sie den Auswahlbalken, mit der [Eingabetaste] wählen Sie einen Menüpunkt aus. Ein weiterer Druck auf [Esc] lässt das Menü wieder verschwinden. Ein Mausklick in die obere rechte Ecke des Fernsehbildes hat die gleiche Wirkung wie [Esc].

Das Bild zeigt das OSD-Hauptmenü. Nach Anwahl eines Menüpunktes erscheinen Menüseiten mit weiteren Möglichkeiten. Die farblich markierten Felder am unteren Rand sind je nach Menüseite mit verschiedenen Funktionen belegt. Klicken Sie sie mit der Maus an, oder drücken Sie eine Taste, die den Befehlen OSD Rot, OSD Grün, OSD Gelb, OSD Blau zugeordnet ist (standardmäßig [F5]...[F8]). Mit einem Klick in die Titelzeile oder der Taste [Rückschritt] bzw. dem Befehl OSD Exit gelangen Sie auf die nächsthöhere Menüebene zurück.
Auf welche Tasten das OSD reagiert, können Sie wie im Abschnitt über die Tastatur beschrieben nach eigenem Geschmack festlegen. Eine tabellarische Übersicht aller OSD-Menüseiten, OSD-Befehle und ihrer Wirkung in verschiedenen Situationen finden Sie im Kapitel Übersicht der OSD-Befehle.
Der OSD-Teletext, den Sie im OSD-Hauptmenü oder direkt über die Taste [F12] aktivieren, wird in das Fernsehbild eingeblendet und ist deshalb auch zur Darstellung von Untertiteln geeignet. Der DVBViewer GE erkennt Untertitelseiten automatisch und beschränkt den Teletext-Anzeigebereich entsprechend. Sie wählen eine Teletextseite, indem Sie die Nummer mit den Zifferntasten eingeben (OSD 0...9). Ein Klick in die rechte Hälfte der ersten Teletext-Zeile oder die Taste [Rückschritt] blenden den Teletext wieder aus. Weitere Befehle für die Navigation im OSD-Teletext finden Sie hier.
Die OSD-Navigationsleiste für Timeshift- und Dateiwiedergabe (OSD Position) blenden Sie über das OSD-Hauptmenü oder die Taste [F11] ein. Sie ermöglicht es, die Wiedergabe anzuhalten und fortzusetzen, oder in der Datei vorwärts und rückwärts zu spulen. Benutzen Sie die Tasten, die den Befehlen OSD Rot...OSD Blau zugeordnet sind ([F5]...[F8]), oder klicken Sie mit der Maus in die Farbfelder. Sie können auch zu einer bestimmten Position springen, indem Sie auf die entsprechende Stelle im Fortschrittbalken klicken. Die Taste [Rückschritt] oder ein Klick in die oberste Zeile blenden die Navigationsleiste wieder aus. Weitere Möglichkeiten beschreibt dieser Abschnitt.

Verschiedene OSD-Einstellungen finden Sie auf der Registerkarte „Einstellungen/ Optionen/ OSD“.

OSD Tasten Einstellungen: In dieser Abteilung beeinflussen
Sie insbesondere das Verhalten von OSD-Tastenbefehlen:
OSD auf / ab und 0...9 für Favoriten verwenden: Bestimmt, ob die Befehle „OSD aufwärts“ und „OSD abwärts“ bei nicht sichtbarem OSD die Sender gemäß der Senderliste oder der Favoritenliste umschalten. Die gleiche Option legt auch fest, auf welche Liste sich die Befehle OSD 0...9 beziehen. Ihnen sind standardmäßig die Zifferntasten [0]...[9] zugeordnet. Sie erlauben die direkte Anwahl eines Senders durch Eingabe seiner Sendernummer. Der oberste Sender in der Sender- bzw. Favoritenliste trägt dabei die Nummer 0. Hierbei ist eine Schaltverzögerung aktiv, die die Eingabe mehrstelliger Sendernummern erlaubt.
OSD auf / ab vertauschen: Die Befehle „OSD aufwärts“ und „OSD abwärts“ haben normalerweise die Bedeutung „Sender minus“ und „Sender plus“, solange kein OSD sichtbar ist. Sie sind standardmäßig über die Tasten [Pfeil oben] und [Pfeil unten] erreichbar und schalten auf den vorherigen/ nachfolgenden Sender der Senderliste um. Diese Zuordnung – nach oben zurück, nach unten weiter – entspricht der PC-üblichen Art, in einer Liste zu navigieren. Auf Fernbedienungen ist es jedoch meist umgekehrt. Dort bedeutet [Pfeil oben] „weiter zum nächsten Sender“. Deshalb können Sie die Bedeutung der Befehle „OSD aufwärts“ und „OSD abwärts“ vertauschen und ihren Vorlieben anpassen. Die Option wirkt auf die Senderumschaltung und das Weiterschalten von Teletextseiten, aber nicht auf die Navigation in OSD-Menüs. Hier wäre es sicherlich unerwünscht, wenn die Taste [Pfeil unten] den Auswahlbalken nach oben bewegt.
OSD bei Senderwahl schließen: Bestimmt, ob das OSD-Menü automatisch ausgeblendet wird, wenn Sie es verwenden, um einen Sender einzustellen.
Vor/Rücklauf statt Springen: Entscheidet, ob die Funktionen << und >> in der Kontrollleiste oder der Navigationsleiste OSD Position einen schnellen Rück/Vorlauf oder die 10-Sekunden-Sprünge früherer DVBViewer GE-Versionen bewirken.
OSD-Stil: Hier stehen OSD-Stile mit verschiedener grafischer
Gestaltung zur Auswahl. Klicken Sie auf den Pfeil nach links /
rechts, um auf den vorherigen / nächsten OSD-Stil umzuschalten.
Er wird in der Vorschau angezeigt.
OSD-Transparenz: Hier stellen Sie ein, in welchem Ausmaß
das OSD überdeckend oder durchscheinend ins Fernsehbild
eingeblendet wird.
Overlay: Für die Videorenderer-Modi „Overlay“ und „System Default Renderer“ (siehe unten) können Sie eine der drei Möglichkeiten „Überdeckend“, „Halbtransparent“ und „Transparent“ in der Liste wählen
VMR: Für die Videorenderer-Modi „VMR 7“, „VMR 9“ und „EVR Enhanced Video Renderer“ lässt sich die Transparenz stufenlos mit dem Schieberegler einstellen.
Großen
Einfluss auf die OSD-Darstellung hat der unter „Einstellungen/
Optionen/ DirectShow“ gewählte Videorenderer durch
unterschiedliche technische Vorgaben:
In den Modi „System
Default Renderer“ und „Overlay Mixer“
legt der DVBViewer das OSD über das per Hardware eingeblendete
Fernsehbild. Transparenz wird durch feinkörnige Rasterung des
OSD-Hintergrundes simuliert. Auf einem über TV-Out
angeschlossenen Fernseher erscheint in diesen Modi je nach
Konfiguration entweder das Fernsehbild oder das DVBViewer-Fenster
mit OSD, aber nicht beides zusammen.
In den Modi „VMR 7“, „VMR 9“
und „EVR Enhanced Video Renderer“ mischt der
DVBViewer das OSD dagegen in das Fernsehbild hinein. Hier steht
echte Transparenz zur Verfügung. Ein
angeschlossener Fernseher zeigt das gleiche Bild wie der
Computer-Monitor, also Fernsehbild und OSD. Allerdings kann das OSD
in diesen Modi nicht größer als das Fernsehbild sein (bei
16:9-Darstellung muss es entsprechend gestaucht werden) und keine
höhere Auflösung haben.
Im Modus „VMR 9 (Mixer disabled)“ wird das OSD
dagegen über das Fernsehbild gelegt. Es ist damit von der
Video-Auflösung unabhängig und wird deshalb schärfer
als in den anderen VMR-Modi dargestellt. Auch hierbei ist ein
Fernseher in der Lage, das OSD und das Fernsehbild zusammen
darzustellen. Dazu darf der Fernseher nicht als
„Vollbild-Videogerät“ konfiguriert sein. Außerdem
ist in diesem Modus weder Transparenz noch eine Einblendung von
Videotext-Untertiteln möglich. Videotext-Seiten überdecken
das Bild immer vollständig.
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Mit wachsender Bedeutung des PC als Multimedia-Zentrale entsteht der Wunsch, ihn auf einfache Weise fernbedienen zu können. Vorgefertigte Komplettlösungen sucht man allerdings meist vergebens. Es ist also Eigeninitiative und etwas Konfigurationsarbeit gefragt. Dieser Abschnitt gibt Hinweise.
Eine einfache, wenn auch etwas sperrige und kostspielige Möglichkeit für eine umfassende Fernsteuerung des DVBViewer GE ist eine Infrarot-Tastatur. Damit können Sie ohne weitere Umstände die in den vorangehenden Abschnitten geschilderten Funktionen nutzen. Manche Hersteller von DVB-Karten liefern Fernbedienungen mit, die mit Hilfe einer Hintergrund-Software auf dem PC Fernbedienungs-Tastendrücke in simulierte „normale“ Tastendrücke umsetzen und deshalb ebenfalls keine spezielle Unterstützung durch den DVBViewer GE brauchen.
Weiterhin ist der DVBViewer GE auf die Zusammenarbeit mit dem frei erhältlichen Programm WinLIRC eingerichtet – der Windows-Ableger einer bekannten Linux-Software für die Verwendung einfacher Infrarot-Empfänger am seriellen COM-Port. Versehen Sie die Checkbox unter „Einstellungen/ Optionen/ Allgemein/ Benutze WinLIRC-Fernbedienung“ mit einem Häkchen und ordnen Sie die Fernbedienungs-Tasten den DVBViewer Funktionen auf der Registerkarte „Einstellungen/ Optionen/ Kontrolle/ WinLIRC“ zu. Dies funktioniert ähnlich wie bei der Tastatur, nur dass Sie hier eine Taste der Fernbedienung drücken, und es keinen speziellen Lernmodus gibt. Solange diese Registerkarte sichtbar ist, wird jeder Tastendruck auf der Fernbedienung dem selektierten Befehl zugeordnet. Eine ansehnliche Sammlung WinLIRC-Konfigurations-Dateien für verschiedene Fernbedienungs-Modelle findet sich bei http://lirc.sourceforge.net/remotes/.
Für die Kommunikation mit WinLIRC müssen im Firewall eventuell DVBViewer-Internetzugriffe zugelassen werden. Hierbei handelt es sich zwar nur um lokale Netzwerk-Aktivitäten. Firewalls machen aber eventuell in dieser Hinsicht ohne spezielle Konfiguration keinen Unterschied.
Eine weitere Möglichkeit ist das Programm Girder, das allerdings inzwischen nicht mehr umsonst erhältlich ist, und die letzte freie Version 3.2.9 kaum noch im Internet aufzutreiben. Die Konfiguration für den Betrieb mit dem DVBViewer wird erheblich durch das Girder Control Plugin vereinfacht, das im Mitgliederbereich (also an gleicher Stelle wie der DVBViewer GE) erhältlich ist. Es sorgt für ein effizientes Weiterreichen der Fernbedienungssignale an den DVBViewer. Dies funktioniert besser als die übliche Programmsteuerung durch die Girder-Simulation von Tastendrücken auf der PC-Tastatur.
Zahlreiche Hilfen, Erfahrungsberichte und
Meinungen zum Thema Fernbedienung finden Sie im DVBViewer-Forum an
dieser
Stelle. Zu beachten ist jedoch, dass Plugins, die die Benutzung
spezieller Fernbedienungen verschiedener DVB-Karten-Hersteller
ermöglichen, noch nicht an den DVBViewer GE angepasst wurden und
deshalb nur mit dem DVBViewer Pro funktionieren.
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