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Ergänzende Informationen
Dieses Kapitel ergänzt einige Hintergrundinformationen. Sie erfahren hier, welche Kommandoparameter der DVBViewer GE versteht, wie Sie Menüs umgestalten können, welche Bedeutung die Dateien im DVBViewer-Ordner haben, und welche zusätzlichen Konfigurationsmöglichkeiten sich durch Eingriffe in die Datei Setup.ini ergeben.
Kommandoparameter | Menüs per Skript ändern | URLs für die EPG-Internetsuche | DVBViewer GE-Dateien | Anpassungen in Setup.ini
Sie können dem DVBViewer GE beim Start verschiedene Kommandoparameter mit auf den Weg geben. Sie werden auch verarbeitet, wenn Sie sie bei bereits laufendem DVBViewer durch einen erneuten Aufruf übergeben. Dies startet eine zweite Instanz des DVBViewer GE, die jedoch nur die Parameter an die erste Instanz sendet und sich danach sofort beendet, ohne sichtbar zu werden.
Auch wenn Sie mit der Kommandozeile in
der Windows-Eingabeaufforderung nicht vertraut sind, können Sie
Kommandoparameter benutzen. Erzeugen Sie eine Verknüpfung zur
Datei DVBViewer.exe auf Ihrem Desktop, indem Sie sie mit der rechten
Maustaste zum gewünschten Ort ziehen. Es erscheint ein Menü,
in dem Sie „Verknüpfung hier erstellen“ wählen.
Nach einem Rechtsklick auf die neue Verknüpfung und der Anwahl
von „Eigenschaften“ begeben Sie sich zur Registerkarte
„Verknüpfung“. In der Eingabezeile „Ziel“
sehen Sie den vollständigen Dateipfad des DVBViewers. Hier
können Sie durch ein Leerzeichen getrennt die Kommandoparameter
hinter „DVBViewer.exe“ anhängen. Parameter, die
Leerzeichen enthalten, müssen in “Anführungsstriche“
eingeschlossen werden, da Windows sonst denkt, es wären zwei
separate Parameter. Nach Abschluss mit OK wird der DVBViewer durch
einen Doppelklick auf die Verknüpfung mit dem Parameter
gestartet.
Einen Dateinamen als Parameter versteht der DVBViewer als
Aufforderung, die dazugehörige Mediadatei abzuspielen.
Geben Sie den vollständigen Dateipfad an, um sicherzustellen,
dass die Datei gefunden wird. Denken Sie auch an die
Anführungsstriche, falls der Pfad Leerzeichen enthält.
Beispiel:
C:\Programme\DVBViewer GE\DVBViewer.exe “D:\My Secret Videos\SexyHexy.mpg“
-p kann ergänzend zu einem Dateinamen angegeben werden.
Die auf -p direkt folgende Zahl bestimmt, ab welcher Position in
Millisekunden der DVBViewer GE die Datei abspielt. Der Parameter ist
besonders für die Wiedergabe-Steuerung durch andere Programme
geeignet. Beispiel:
C:\Programme\DVBViewer GE\DVBViewer.exe “C:\Audio\WDR 2.mp2“ -p900000
-f schaltet den DVBViewer in den Vollbildmodus.
Beispiel:
C:\Programme\DVBViewer GE\DVBViewer.exe -f
-m bewirkt, dass der DVBViewer minimiert wird, also
nur noch als Icon im Infobereich der Taskleiste sichtbar ist.
Beispiel:
C:\Programme\DVBViewer GE\DVBViewer.exe -m
-x mit einer nachfolgenden Nummer veranlasst den DVBViewer
GE, die der Nummer entsprechende Aktion auszuführen. Alle unter
„Einstellungen/ Optionen/ Kontrolle“ aufgeführten
Aktion können Sie auf diese Weise per Kommandoparameter
auslösen. Welche Nummer zu welcher Aktion gehört, sehen
Sie, wenn Sie die Sprachdatei Deutsch.lng mit einem Texteditor
öffnen. Die Zuordnungen sind ganz am Anfang in der Sektion
[Actions] aufgezählt. Ein Beispiel, das direkt nach dem
Programmstart oder auch im laufenden Betrieb Timeshift einschaltet:
C:\Programme\DVBViewer GE\DVBViewer.exe -x50
Der Kommandoparameter -x ist für die Fernbedienung des DVBViewer GE über das Programm Girder nützlich. Damit lassen sich relativ leicht DVBViewer-Aktionen bestimmten Fernbedienungs-Tasten zuordnen.
-c schaltet beim Start oder im laufenden Betrieb die
Wiedergabe aus und schaltet den DVBViewer in eine Art
Standby-Modus, in dem kein Sender empfangen und praktisch keine
Prozessorleistung verbraucht wird. Laufende Aufnahmen werden jedoch
fortgesetzt und anliegende Timeraufnahmen gestartet. Deshalb ist
dieser Modus bestens geeignet, um das Programm im Hintergrund auf
den Beginn einer Sendung warten zu lassen. Beispiel:
C:\Programme\DVBViewer GE\DVBViewer.exe -c
Ergänzungen zum Kommandoparameter -c veranlassen den DVBViewer, einen bestimmten Sender einzuschalten. Es gibt folgende Möglichkeiten:
-cNummer Der Sender mit der angegeben Sendernummer (siehe
Senderliste) wird
eingeschaltet. Zu beachten ist, dass eine Senderwahl per
Sendernummer eventuell nicht mehr den gewünschten Sender
einschaltet, wenn im DVBViewer Kanäle gelöscht, eingefügt
oder umsortiert wurden. Beispiel:
C:\Programme\DVBViewer\DVBViewer.exe -c12
-cName Der Sender mit dem angegebenen Namen wird
eingeschaltet: Beispiel:
C:\Programme\DVBViewer GE\DVBViewer.exe “-cMTV Central“
-c:SenderID Der Sender mit der angegebenen ID wird
eingeschaltet. Sie berechnet sich aus 65536 x Audio-PID +
Service-ID. Die Audio-PID und Service-ID (SID) eines Senders finden
Sie im Senderlisten-Fenster auf der Registerkarte
"Editieren". Falls keine bestimmte Audiospur
gewählt werden soll und auch sonst keine Verwechslungsgefahr
besteht, reicht die alleinige Angabe der Service-ID. Beispiel:
C:\Programme\DVBViewer GE\DVBViewer.exe -c:12060
-cName:SenderID Der Sender mit dem Namen und der Sender-ID
wird eingeschaltet. Beispiel:
C:\Programme\DVBViewer\DVBViewer.exe -cVOX:12060
Eingeschaltet wird der jeweils erste Sender der Senderliste, der den Angaben am besten entspricht. Die Suche ist fehlertolerant, so dass ein Sender im allgemeinen auch dann richtig ermittelt wird, wenn von den drei Merkmalen Name, Audio-PID und Service-ID nur zwei oder eines zutreffend bzw. vorhanden ist. Insbesondere die letzte Möglichkeit ist geeignet, um einen Sender eindeutig auszuwählen.
Die Senderwahl über den Parameter -c
ermöglicht es, mit speziell präparierten
DVBViewer-Verknüpfungen eine Liste häufig genutzter Sender
(Favoriten) an verschiedenen Stellen anzulegen, z.B. auf dem Desktop,
im Startmenü, in Explorer-Fenstern oder in den Favoriten des
Internet-Explorers. Besonders bequem geht das mit dem Zusatzprogramm
Channel Shortcutter, das den
Verknüpfungen auf Wunsch auch noch Icons und Tastendrücke
zuordnet.
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Der DVBViewer GE ermöglicht es ab Version 1.5, das Plugins-Menü durch zusätzliche Menüpunkte zu ergänzen, sowie das Kontext-Menü, das nach einem Rechtsklick erscheint, umzugestalten. Dazu muss eine Textdatei Menu.def im DVBViewer-Ordner erzeugt werden, die ein Menüskript enthält.
Das Kontextmenü besteht aus zwei Abschnitten. Der obere Teil spiegelt das DVBViewer-Hauptmenüs wieder und kann nicht geändert werden. Den unteren Teil, der standardmäßig einige Befehle für den schnellen Zugriff (insbesondere im Vollbildmodus) bietet, können Sie komplett ersetzen. Für eigene Menüs lassen sich alle Kommandos verwenden, die unter „Einstellungen/ Optionen/ Kontrolle“ aufgelistet sind. Darüber hinaus sind Befehle möglich, die ein externes Programm starten, eine Datei oder einen Ordner öffnen... nahezu alles, was sich auch mit dem Explorer machen lässt.
Die Menüs programmieren Sie mit einer höchst einfachen Skriptsprache, die mit fünf Schlüsselwörtern auskommt:
PLUGINS, CONTEXT, ITEM, SUBMENU, END
Befehle, die im Plugins-Menü erscheinen sollen, müssen zwischen den Zeilen
PLUGINS PLUGINS END
stehen, und Befehle für das Kontextmenü entsprechend zwischen
CONTEXT CONTEXT END
Die Bereiche können sich überschneiden oder ineinander geschachtelt werden. Wenn ein Kommando gleichzeitig in beiden Bereichen steht, erscheint es in beiden Menüs.
Eine mit ITEM eingeleitete Zeile definiert einen Menüpunkt. Wenn nach ITEM nichts mehr folgt, erzeugt dies einen nicht anwählbaren Trennstrich im Menü. Ansonsten können auf ITEM bis zu drei Angaben folgen, die durch einen senkrechten Strich (das Zeichen | ) getrennt sind, und zwar in der Form
ITEM Beschriftung|Kommando|Parameter
Die Beschriftung ist das, was Sie im Menü sehen. Das Kommando bezeichnet, was ausgeführt werden soll, wenn Sie auf den Menüpunkt klicken. Parameter ist optional und kann dazu verwendet werden, einem Programm, das durch das Kommando gestartet wird, weitere Anweisungen mit auf den Weg zu geben.
Hier ein einfaches Beispiel für ein Menüskript, das dem Plugins-Menü drei weitere Befehle hinzufügt. Der erste öffnet den DVBViewer GE-Ordner, der zweite startet ein Schnittprogramm, und der dritte schaltet den DVBViewer GE mit dem Parameter -c in seinen Standby-Modus. Vorsicht: Dadurch wird eine Aufnahme ohne Warnung abgebrochen!
PLUGINS ITEM DVBViewer-Ordner|C:\Programme\DVBViewer GE ITEM MPEG2Cut|C:\Programme\MPEG2Cut\MPEG2Cut.exe ITEM DVBViewer-Standby|C:\Programme\DVBViewer GE\DVBViewer.exe|-c PLUGINS END
Natürlich müssen Sie den Pfad entsprechend Ihren Verhältnissen anpassen. Die Einrückung ist nicht zwingend notwendig, sondern dient nur der besseren Lesbarkeit. Leerzeichen am Anfang einer Zeile werden ignoriert. Gleiches gilt für Groß- bzw. Kleinschreibung der Schlüsselwörter.
Die internen Befehle des DVBViewers, die Sie unter „Einstellungen/ Optionen/ Kontrolle“ sehen, sind durch Nummern kodiert. Die meisten davon finden Sie gleich am Anfang der deutschen Sprachdatei Deutsch.lng im Ordner DVBViewer GE\Language, die sich mit einem Texteditor öffnen lässt. Die Übersetzungen der Befehle werden dort im Abschnitt [Actions] den Befehlsnummern zugeordnet.
Hier ein Beispiel, das den unteren Teil des Kontext-Menüs mit zwei derartigen Befehlen ausstattet, getrennt durch eine horizontale Linie. Die Standard-Belegung wird dadurch gelöscht, so dass in dem Bereich nur noch die beiden Befehle erscheinen:
CONTEXT ITEM Minimieren|39 ITEM ITEM Beenden|6 CONTEXT END
Wenn Sie möchten, können Sie auch Kommandos in Untermenüs gruppieren, die vom Kontext- oder Plugins-Menü abzweigen. Diese Befehle müssen zwischen den folgenden Zeilen stehen
SUBMENU Beschriftung END
Wenn Sie dem obigen Beispiel ein Untermenü hinzufügen, könnte das so aussehen:
CONTEXT
SUBMENU Aufnehmen
ITEM Aufnahme Start/Stop|34
ITEM Rekorderkontrolle...|119
ITEM Aufnahme-Programmierung...|33
ITEM Aufnahme-Ordner|D:\Videos\Aufnahmen
END
ITEM Minimieren|39
ITEM
ITEM Beenden|6
CONTEXT ENDWenn Sie es drauf anlegen, können Sie in Untermenüs weitere Untermenüs einschachteln, und in diese wieder Untermenüs. Der DVBViewer GE erlaubt bis zu 10 Menüebenen.
Längere Menüskripte können Sie durch Leerzeilen auflockern oder auch Kommentarzeilen hineinschreiben. Alle Zeilen, die (abgesehen von führenden Leerzeichen) nicht mit einem Schlüsselwort beginnen, werden ignoriert.
Probieren Sie es einfach aus, indem Sie eines der obigen Beispiele in einen Texteditor kopieren (z.B. NotePad), nach Ihren Wünschen abändern , als Datei Menu.def im DVBViewer GE-Ordner speichern und dann den DVBViewer GE starten. Nach Entfernen der Datei Menu.def und einem Neustart ist alles wieder wie zuvor.
Das folgende Skript können Sie als Ausgangspunkt für eigene Variationen verwenden. Es erzeugt exakt die Standardbelegung im unteren Bereich des Kontextmenüs. Solange Sie nichts dran ändern, werden Sie im DVBViewer GE keinen Unterschied sehen.
CONTEXT ITEM Favoriten verwalten...|10 ITEM Senderliste...|7 ITEM ITEM Aufnahme starten/beenden|34 ITEM Screenshot|115 ITEM ITEM Mediadatei öffnen|94 ITEM DVD-Wiedergabe|88 ITEM ITEM Teletext...|35 ITEM EPG-Fenster...|37 ITEM ITEM Ton aus|25 ITEM Pause|0 ITEM Minimieren|39 ITEM Beenden|6 CONTEXT END
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Die Suchfunktion im EPG-Fenster bietet eine Schaltfläche „Internet“, sofern im Konfigurationsverzeichnis eine Datei EPG_URLList.ini mit geeigneten Internet-Adressen und weiteren Informationen vorhanden ist. Der Button öffnet ein Popup-Menü, das verschiedene Möglichkeiten für eine Internet-Suche mit dem in der Suchleiste eingetragenen Begriff (standardmäßig der Titel der Sendung) anbietet. Ein Klick auf einen Eintrag öffnet eine neue Instanz des Standard-Browsers.
Die Datei EPG_URLList.ini können Sie selbst mit einem Texteditor erzeugen bzw. die Anzahl und Art der Einträge, die im Popup-Menü erscheinen, ändern. Die erste Zeile der Datei gibt den Sektionsnamen an (immer [URLList]). Ein Beispiel für einen Eintrag:
[URLList] URL.0=http://www.google.de/search?q=%22:Item:%22 Name.0=Google Blank.0=+
Die Einträge müssen mit 0 beginnend lückenlos durchnummeriert sein. Zu jedem Eintrag gehören drei Angaben:
URL.x ist die Internet-Adresse der Site, die mit der Suche
beauftragt wird. :Item: (eingeschlossen durch zwei Doppelpunkte) ist
der Platzhalter, für den der DVBViewer den Suchbegriff
einsetzt. Im obigen Beispiel ist der Suchbegriff durch zwei
Anführungszeichen (Hex-Code %22) eingeschlossen, damit Google
den Titel der Sendung als Ganzes sucht.
Name.x ist der Name, der in dem Popup-Menü erscheint.
Blank.x gibt (optional) an, durch was der DVBViewer GE
Leerzeichen in dem Suchbegriff ersetzen soll. Google möchte
gerne ein + sehen. Wenn der Eintrag Blank.x fehlt, wird %20
verwendet, also der Hex-Code für das Leerzeichen.
X steht hier jeweils für die forlaufende Nummer des Eintrags. Die Internet-Adresse muss so angegeben werden, dass die betreffende Site den Aufruf mitsamt dem vom DVBViewer für :Item: eingefügten Suchbegriff als Suchanfrage versteht.
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Bei Problemen kann es von Nutzen sein, die Bedeutung der Dateien zu kennen, die der DVBViewer GE verwendet. In diesem Abschnitt finden Sie eine Übersicht.
Zu beachten ist, dass sich vom DVBViewer
GE verwendete Konfigurationsdateien (d.h. Dateien, die sich
verändern) nicht zwangsläufig im DVBViewer GE-Ordner
befinden. Je nach Inhalt der der Datei UserMode.ini
können sie auch im Benutzerprofil zu finden sein, also unter
Dokumente und Einstellungen\ Benutzername\ Anwendungsdaten.
Den genauen Ort erfahren Sie, indem Sie im DVBViewer GE den Befehl
„Info/ Konfigurationsordner“ anwählen. Es
öffnet sich ein Explorer-Fenster mit dem Ordnerinhalt.
Im folgenden sind alle Dateien, die der DVBViewer GE in den Konfigurationsordner kopiert oder dort anlegt, mit (*) markiert.
Wenn Sie bei Problemen im DVBViewer-Forum
um Rat fragen, sollten Sie unbedingt wichtige Konfigurationsdateien
ihrem Posting als Dateianhang hinzufügen. Es gibt ein Tool, das
eine entsprechende ZIP-Datei automatisiert erzeugt. Sie können
es im DVBViewer-Forum downloaden.
Der Inhalt liefert Supportern wichtige Informationen und erspart
zeitraubende Rückfragen.
Dateien mit der Endung *.ini enthalten
Einstellungen, die sich der DVBViewer oder Plugins über das
Programmende hinaus merken. Sie lassen sich mit einem Texteditor wie
Notepad öffnen und bearbeiten. Änderungen sollten Sie
jedoch nur vornehmen, wenn Sie genau wissen, was Sie tun.
DVBViewer.exe: Die zentrale Programmdatei.
KeyTool.exe: Dieses Programm dient zur Eingabe der neuen
Benutzerdaten, die ab DVBViewer Pro 4.5 und DVBViewer GE 3.0
erforderlich sind. Sie erhalten sie bei der Umstellung Ihrer alten
Benutzerdaten oder beim Kauf des DVBViewers. Das Key Tool ermöglicht
die Installation der Schlüsseldatei und die Eingabe des Benutzernamens und neuen Passwortes.
die Anzeige und Korrektur der neuen Benutzerdaten zu einem späteren Zeitpunkt.
das Löschen der neuen Benutzerdaten von einem PC.
PrevievW.exe:
Das Preview-Modul, das für das zweite Videofenster zuständig
ist. Es kann nicht per Hand gestartet oder unabhängig vom
DVBViewer GE ausgeführt werden.
Resizer.exe:
Ermöglicht, für den DVBViewer GE eine benutzerdefinierte
Schriftart und Schriftgröße einzustellen. Die
Schriftgröße beeinflusst auch die Fenstergröße.
Die Einstellung lässt sich nur vornehmen, wenn der DVBViewer GE
nicht läuft.
DVBViewer.chm: Die Hilfedatei für den DVBViewer GE, die
Sie separat aus dem Mitgliederbereich herunterladen können. Sie
lässt sich aus dem Programm heraus über „Hilfe“
oder direkt mit einem Doppelklick öffnen.
DVBViewer.log (*): Diese Datei legt der DVBViewer GE an,
falls es während der Ausführung zu internen Fehlern kommt
(im DVBViewer selbst oder in verwendeten Software-Modulen wie etwa
Decodern). Die Fehler werden mit Datum und Uhrzeit protokolliert.
Bei Problemen ist es mitunter aufschlussreich, die Datei mit einem
Texteditor zu öffnen und nachzuschauen.
Setup.ini (*): Hier bewahrt der DVBViewer GE alle
Einstellungen auf, die über das Programmende hinaus Bestand
haben sollen. Dazu gehören auch programmierte Timeraufnahmen.
Durch Änderungen, die Sie mit einem Texteditor durchführen,
lässt sich der DVBViewer GE an spezielle Erfordernisse
anpassen. Mehr dazu am Ende dieses Kapitels.
Falls der DVBViewer GE aufgrund geänderter Einstellungen oder aus anderen Gründen plötzlich streikt, ist es eventuell einen Versuch wert, den DVBViewer zu beenden und die Datei Setup.ini durch ein Backup zu ersetzen oder sie probeweise zu entfernen. Beim nächsten Start wird sie automatisch mit den Standard-Einstellungen neu angelegt.
UserMode.ini: Der Inhalt dieser Datei bestimmt, wo der
DVBViewer GE seine Konfigurationsdateien speichert. Dazu gehören
die Dateien Setup.ini, Favourites.ini, Channels.dat usw. Durch
Verändern der Einträge können Sie erreichen, dass der
DVBViewer GE die Konfiguration für jeden Benutzer getrennt
verwaltet. Weitere Hinweise dazu finden Sie im Abschnitt über
die Mehrbenutzer-Konfiguration.
Channels.dat (*): In dieser Datei speichert der DVBViewer GE
beim Programmende die gesamte Senderliste
ab. Es handelt sich um ein Binärformat. Programmierer, die
darauf zugreifen möchten, können den Delphi-Quellcode des
Channel Shortcutters als
Vorlage benutzen, der im Mitgliederbereich erhältlich ist.
Favourites.ini (*): Enthält die Favoritenliste.
Es empfiehlt sich, Kopien der Dateien
Setup.ini, Channels.dat und Favourites.ini als Backup anzufertigen,
so dass sie im Falle eines Unglücks schnell wiederhergestellt
werden können. Dies gilt insbesondere, wenn Sie mit viel
Zeitaufwand ihre ganz persönliche Konfiguration eingerichtet
haben.
epg.dat (*): Wenn die Option „Einstellungen/
Optionen/ Teletext & EPG/ EPG/ EPG-Daten speichern“
eingeschaltet ist, speichert der DVBViewer beim Programmende in
dieser Datei die empfangenen EPG-Daten, so dass sie beim nächsten
Programmstart sofort zur Verfügung stehen. Es handelt sich um
ein Binär-Format.
Wenn das EPG-Fenster aufgrund von Fehlern bei den Sendern oder durch Einstellung einer falschen Zeitzone unsinnige oder falsche Einträge anzeigt, empfiehlt es sich, die Datei epg.dat einfach zu löschen. Sie wird automatisch neu angelegt. Gleiches gilt, wenn der DVBViewer bereits beim Start blockiert oder abstürzt - dies könnte eventuell an einer beschädigten epg.dat liegen.
In den Unterverzeichnissen des DVBViewer-Ordners befinden sich weitere wichtige Dateien:
DVBViewer\Filters: Hier befindet sich vom DVBViewer GE
mitgebrachte DirectShow-Filter. Ab DVBViewer GE 3.0 beschränkt
sich der Inhalt standardmäßig auf die Datei
PushSource.ax. Dabei handelt es sich um den DVBViewer Filter, der
für den DVBViewer von zentraler Bedeutung ist.
DVBViewer\Plugins: In diesem Ordner bringen Sie Zusatzmodule
(Plugins) für den DVBViewer unter,
die Sie aus dem Mitgliederbereich finden. Beachten Sie auf jeden
Fall eine beigefügte Installations-Anleitung! Manche Module
müssen auch im DVBViewer-Ordner gespeichert werden, oder
erfordern zusätzliche Unterordner.
DVBViewer\Transponders (*): Hier befinden sich
Transponderlisten im INI-Format. Die dort verzeichneten Frequenzen
und sonstigen Daten für verschiedene Satellitenpositionen,
DVB-T und DVB-C ermöglichen dem DVBViewer einen schnellen
Sendersuchlauf. Mit dem
Zusatzprogramm TransEdit können
Sie diese Listen bearbeiten und aktualisieren.
DVBViewer\Language: Enthält die deutsche und englische
Sprachdatei für den DVBViewer GE. Falls Sie möchten,
können Sie die Datei Deutsch.lng mit einem Texteditor öffnen
und selbst Änderungen vornehmen. Wenn Sie alle Sprachdateien
entfernen, erhalten Sie eine englische Benutzer-Oberfläche und
einen etwas beschleunigten DVBViewer GE-Start.
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In der Konfigurationsdatei Setup.ini speichert der DVBViewer GE alle Einstellungen. Da es sich um eine Textdatei handelt, .kann sie mit einem Texteditor geöffnet und bearbeitet werden. Sie ist in Sektionen unterteilt, deren Name in eckige Klammern eingeschlossen ist. Alle nachfolgenden Zeilen gehören zu der Sektion.
Durch das Ändern oder Hinzufügen von Einträgen kann der DVBViewer GE an spezielle Erfordernisse angepasst werden. Sie finden die Datei, indem Sie im DVBViewer GE den Menübefehl „Info/ Konfigurationsordner“ anwählen. Er öffnet ein Explorerfenster, das den Inhalt des Ordners zeigt.
Wenn Sie Änderungen in der Setup.ini
vornehmen möchten, müssen Sie zuvor den DVBViewer GE
beenden.
Im folgenden einige zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten. Suchen Sie dazu in der Datei zunächst die betreffende Sektion, und ändern Sie bei Bedarf die im folgenden genannten Zeilen, oder fügen Sie sie neu hinzu, falls sie noch nicht existieren:
[frmMain] MTypesVideo=*.avi;*.divx;*.ifo;*.m1v;*.m2v;*.mpeg;*.mpg;*.ogm;*.pva;*.ts;*.vob;*.wmv;*.xvid;*.m2ts MTypesAudio=*.aac;*.ac3;*.ape;*.flac;*.mpa;*.mp2;*.mp3;*.ogg;*.wav;*.wma;*.cda SkipIntervalShort=10 SkipIntervalLong=60 ShowInTaskBar=1 UseFFDShow=1 SlowChannelSwitching=1 FileViewStyle=0 SearchDepth=6 AudioFilter=0 MinJumpInterval=125
MTypesVideo in der Sektion [frmMain] zählt die Dateiendungen für Videodateien auf, die nach Anwahl der Funktion „Media-Datei öffnen“ (auch im OSD) standardmäßig zur Auswahl angeboten werden. Ergänzen Sie hier bei Bedarf durch ein Semikolon getrennt weitere Dateiendungen.
MTypesAudio bestimmt entsprechend die Dateiendungen für Audiodateien.
SkipIntervalShort in der Sektion [frmMain]
bestimmt, wie viele Sekunden die Funktionen
und
in der Kontrollleiste und im
OSD Position bei Datei- und
Timeshift-Wiedergabe zurück- bzw. weiter springen, sofern
„Einstellungen/ Optionen/ OSD/ Vor/Rücklauf statt
Springen“ ausgeschaltet ist. Ergänzen Sie die Zeile
mit einem anderen Wert, falls sie ein kürzeres oder längeres
Intervall als die standardmäßigen 10 Sekunden wünschen.
SkipIntervalLong bestimmt das Intervall für
die Funktionen
und
.
Standardmäßig beträgt es 60 Sekunden. Die Einstellung
wirkt nicht auf die Wiedergabe von DVDs mit Kapitelstruktur. In
diesem Fall führen die Befehle immer einen Sprung zum vorherigen
/ nächsten Kapitel aus.
Die Zeile UseFFDShow=1 ist eventuell nützlich, wenn Sie den populären Freeware-Decoder FFDShow z.B. für die Wiedergabe von DivX, XVid- oder AVI-Dateien verwenden. Sie bewirkt, dass beim Wiedergabestart gezielt FFDShow eingesetzt wird, anstatt nach einem geeigneten Decoder zu suchen.
Die Zeile SlowChannelSwitching=1 in der Sektion [frmMain] bewirkt, dass die Wiedergabe bei jedem Senderwechsel komplett neu aufgebaut wird, was zu etwas längeren Umschaltzeiten führt, aber eventuell Probleme mit bestimmten Decodern behebt.
Die Zeile FileViewStyle=X bestimmt die Darstellung von Dateien und Ordnern in Dialogfenstern. X steht für eine Ziffer mit folgender Bedeutung: 0 = Windows Standard, 1 = Symbole, 2 = Liste, 3 = Details, 4 = Miniaturansicht, 5 = Kacheln. Tragen Sie beispielsweise die Zeile FileViewStyle=2 ein, wenn Sie möchten, dass alle Dateidialoge im DVBViewer GE beim Öffnen eine Listenansicht zeigen.
Die Zeile SearchDepth=X bestimmt, wie viele MB der DVBViewer GE vor dem Abspielen einer TS oder MPG-Datei analysiert, um die enthaltenen Streams und das Video/Audioformat zu erkennen. Der Standardwert beträgt 6 MB. Tragen Sie beispielsweise die Zeile SearchDepth=10 ein, um den Wert zu erhöhen (wodurch allerdings der Wiedergabestart etwas länger dauert). Dies kann insbesondere bei Dateien mit HDTV-Inhalt erforderlich sein, falls z.B. ein Audiostream fehlt oder fehlende Format-Informationen zu Wiedergabestörungen führen.
Die Zeile AudioFilter=0 bewirkt, dass der DVBViewer GE keinen zusätzlichen Filter zwischen Audiodecoder und Audiorenderer einfügt, der die Auswahl des linken oder rechten Stereo-Tonkanals ermöglicht.
Der Wert MinJumpInterval wirkt sich auf den schnellen Vor/Rücklauf bei der Wiedergabe von Videodateien aus. Der Vor/Rücklauf ist eine durch einen Timer automatisch ausgeführte Folge von kleinen Vorwärts/Rückwärts-Sprüngen. Bei Erhöhung der Geschwindigkeit folgen die Sprünge schneller aufeinander. MinJumpInterval bestimmt die minimale Zeit (in Millisekunden) zwischen zwei Sprüngen, die nicht unterschritten wird. Falls diese Grenze erreicht ist, erhöht der DVBViewer GE die Geschwindigkeit auf andere Weise, indem er größere Sprünge ausführt. Sie können den Standardwert 250 ms zum Beispiel auf 125 ms verringern, wenn ihr PC und die beteiligten Wiedergabekomponenten schnell genug sind, um in der kurzen Zeit ein Bild aus der Datei zu lesen und zu erzeugen. Bei einem zu kleinen Wert werden Vor- und Rücklauf ungleichmäßig.
[frmEPG] PVRAutoPopup=0 LeadingWidth=100 NewBrowserWindow=1
Die Zeile PVRAutoPopup=0 in der Sektion [frmEPG] verhindert das automatische Öffnen des Fensters für die Rekorder-Programmierung, wenn im EPG-Fenster über „Sende an PVR“ neue Einträge hinzugefügt werden.
Die Zeile LeadingWidth=X in der Sektion [frmEPG] bestimmt die Breite der Spalte mit den Sendernamen auf der EPG-Registerkarte Timeline. X steht für die Anzahl der Pixel (Standard = 100).
Die Zeile NewBrowserWindow=1 legt fest, dass für jede EPG-Internet-Suche ein neues Browser-Fenster geöffnet wird. Tragen Sie hier 0 ein, wenn Sie möchten, dass ein bereits vorhandenes Browser-Fenster verwendet wird.
[frmRecWin] QueryDelete=1 QueryStop=1
Die Zeile QueryDelete=X in der Sektion [frmRecWin] bestimmt, ab wie vielen Minuten Aufnahmelänge bei Ausführung der Funktionen „Neustart“ und „Löschen“ in der Rekorderkontrolle ein Dialogfenster mit einer Sicherheitsabfrage erscheint. X steht für die Anzahl Minuten (Standard = 1).
Die Zeile QueryStop=X bestimmt, ab wie vielen Minuten Aufnahmelänge beim Stoppen einer Aufnahme in der Rekorderkontrolle oder via Tastatur / Fernbedienung eine Rückfrage erfolgt. Tragen Sie die Zeile mit einem anderen Wert in der Sektion [frmRecWin] ein, falls Sie mehr oder weniger Rückfragen wünschen.
[frmZoom] NrOfSettings=5
Mit dieser zusätzliche Zeile in der Sektion [frmZoom] können Sie die Anzahl der anwählbaren Voreinstellungen im Fenster „Bildlage und Größe“ verändern, zum Beispiel von standardmäßig 3 auf 5:
[OSD] AspectX=1,2 AspectY=1,2 TeletextPosX=40 TeletextPosY=10 ChannelPosX=20 ChannelPosY=8 RecTipX=10 RecTipY=10 GaugePosX=20 GaugePosY=8
Die Einträge in der Abteilung [OSD] werden Sie bereits in der Datei Setup.ini vorfinden. Sie bestimmen die Größe und Position von OSD-Einblendungen. Eine Anpassung ist angebracht, wenn OSD-Elemente bei der Darstellung auf einem Fernsehgerät über den Bildrand hinausragen.
Der AspectX und AspectY zugeordnete Zahlenwert ist ein Stauchungsfaktor für das OSD-Menü, EPG-Info und die OSD-Navigation. Der Wert 1 bedeutet „volle Größe“ in der jeweiligen Richtung (X = horizontal, Y = vertikal). Ein Wert größer 1 verkleinert die Darstellung um den entsprechenden Faktor.
TeletextPosX bestimmt, wie viele Pixel der OSD-Teletext vom linken und rechten Bildrand Abstand hält; TeletextPosY entsprechend den Abstand vom oberen und unteren Rand.
ChannelPosX und ChannelPosY legen fest, wie viele Pixel die linkere obere Ecke der Sendernamen-Einblendung vom linken bzw. oberen Bildrand entfernt ist. RecTipX und RecTipY sind die entsprechenden Werte für die Signalisierung einer laufenden Aufnahme.
GaugePosX und GaugePosY bestimmen den Abstand der OSD-Lautstärkeanzeige vom linken und unteren Bildrand.
[Hardware] DiSEqCCount.x=1
Diese Zeile bestimmt, wie oft ein DVB-Gerät DiSEqC-Signale an die Außenanlage sendet, die zur Umschaltung der empfangenen Satellitenposition dienen. Das x in dem Eintrag müssen Sie für durch die Nummer des betreffenden Gerätes ersetzen, die sie aus anderen Einträgen in der Sektion [Hardware] ersehen. Indem Sie DiSEqCCount auf 0 setzen, schalten Sie die Ausgabe von DiSEqC-Steuersignalen für das betreffende Gerät generell ab, auch wenn sie in der Senderliste aktiviert sind. Dies kann in bestimmten Fällen (zum Beispiel Empfang über zwei verschiedene Schüsseln) wünschenswert sein, wenn auch ein anderes Gerät, bei dem DiSEqC erforderlich ist, die Senderlisten-Einträge verwendet. Ein DiSEqCCount-Wert größer als 1 bewirkt eine entsprechend oft wiederholte Ausgabe des DiSEqC-Steuersignals, wenn das DVB-S-Gerät diese Möglichkeit unterstützt. Dies kann von Nutzen sein, wenn das einmalige Senden des Signals an die Außenanlage nicht mit ausreichender Zuverlässigkeit funktioniert.
[General] ProcessMask=1
Im Eintrag ProcessMask steht jedes Bit für einen CPU-Kern. Das obige Beispiel bewirkt, dass der DVBViewer GE nur den ersten Kern verwendet. Der Wert 2 steht für den zweiten Kern, 4 für den dritten, 8 für den vierten. Addieren Sie die Werte, um dem DVBViewer GE mehr als einen Kern zuzuordnen, z.B. 1 + 2 = 3 für den ersten und zweiten Kern. Wenn der obige Eintrag fehlt, verwendet der DVBViewer GE alle verfügbaren Kerne.
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