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Installation und Konfiguration
Dieses Kapitel beschreibt die Installation des DVBViewer GE – sowohl die Erstinstallation als auch Updates – sowie grundlegende Konfigurationsschritte, die Ihnen helfen, bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.
Installation | Mehrbenutzer-Betrieb | Hardware-Einstellungen | Konfiguration und zusätzliche Software
Laden Sie die Datei DVBViewer_GE.zip von http://www.dvbviewer.com/members herunter. Geben Sie dabei Ihren Benutzernamen und das Passwort ein, das Sie beim Kauf des DVBViewer Pro per E-Mail erhalten haben. Entpacken Sie das ZIP-Archiv in den Programme-Ordner. Der DVBViewer GE erfordert keinen Installationsprozess. Falls der DVBViewer GE in mehreren Benutzerkonten verwendet werden soll, lesen Sie bitte vor dem ersten Start die Hinweise im nächsten Abschnitt, und passen Sie gegebenenfalls den Inhalt der Datei UserMode.ini entsprechend an
Der DVBViewer GE verträgt sich problemlos mit anderen DVBViewer-Versionen auf dem PC. Es ist nicht nötig, sie zu deinstallieren. Achten Sie jedoch darauf, dass sich jede DVBViewer-Installation in einem separaten Ordner befindet!
Ab DVBViewer Pro 4.5 und DVBViewer GE 3.0
sind neue Benutzerdaten für die Benutzung des Programms
erforderlich. Sie erhalten Sie beim Kauf des DVBViewers oder durch
(kostenlose) Umstellung alter Benutzerdaten. Die neuen Benutzerdaten
beinhalten ein längeres Passwort und eine Schlüsseldatei,
die als Mailanhang versendet wird. Weitere Hinweise dazu finden Sie
im DVBViewer-Forum.
Falls auf Ihrem PC bereits der DVBViewer Pro ab Version 4.5 mit neuen Benutzerdaten installiert ist, können Sie den DVBViewer GE 3.0 (oder eine spätere Version) ohne weitere Maßnahmen starten. Falls noch keine DVBViewer Pro-Installation mit neuen Benutzerdaten vorhanden ist, müssen Sie vor dem ersten Start des DVBViewer GE 3.0 (oder einer späteren Version) das Programm KeyTool.exe ausführen. Es ist im DVBViewer GE-Paket enthalten und dient zur Eingabe der neuen Benutzerdaten und zur Installation der Schlüsseldatei:
1) Starten Sie KeyTool.exe. Unter Windows Vista und Windows 7 fordert das Programm selbst die erforderlichen Administratorrechte an. Unter Windows XP muss es in einem Administrator-Konto gestartet werden.
2) Wählen Sie die Schlüsseldatei aus, indem Sie auf den Button mit dem Öffnen-Icon klicken. Navigieren Sie im Datei-Dialogfenster zu dem Ordner, in dem Sie die Schlüsseldatei gespeichert haben, und wählen Sie sie aus.
3) Geben Sie den Benutzernamen (Ihre Mailadresse) ein, oder kopieren Sie ihn aus der Mail mit den neuen Benutzerdaten in das Eingabefeld.
4) Geben Sie das neue Passwort ein, oder kopieren Sie es aus der Mail in das Eingabefeld.
Ungültige oder überflüssige Zeichen weist das Key Tool zurück oder entfernt sie automatisch. Die Bindestriche im Passwort fügt es automatisch hinzu. Sie brauchen sie nicht einzugeben.
5) Vergleichen Sie die dreiziffrige vom Key Tool angezeigte Prüfsumme mit der Prüfsumme in der Mail. Wenn sie gleich ist, haben Sie wahrscheinlich alles richtig eingegeben. Wenn sie nicht übereinstimmt, ist mit Sicherheit etwas falsch.
6) Klicken Sie auf den Speichern-Button, um die Schlüsseldatei zu installieren und den Benutzernamen und das Passwort zu speichern - fertig!
Mit KeyTool.exe können Sie Ihre
Benutzerdaten auch zu einem späteren Zeitpunkt überprüfen,
korrigieren oder vom PC löschen. Das Programm löscht oder
überschreibt in keinem Fall alte Benutzerdaten, ebenso wie alte
DVBViewer Pro-Installer keine neuen Benutzerdaten löschen oder
überschreiben. Sie können also nach wie vor ältere
DVBViewer-Versionen auf Ihrem PC installieren und verwenden, wenn Sie
alte Benutzerdaten besitzen.
Falls Sie ein Gerät für den Satelliten-Empfang besitzen, wird beim ersten Start automatisch eine Standard-Senderliste für die wichtigsten Satellitenpositionen (Astra 19° Ost, Astra 28° Ost, Hotbird) geladen, deren Sender damit sofort zur Verfügung stehen. Falls es sich um ein DVB-T oder DVB-C-Gerät handelt, ist zunächst ein Sendersuchlauf erforderlich. In diesem Fall öffnet der DVBViewer GE automatisch das Senderlisten-Fenster mit Basis-Einträgen für die entsprechenden DVB-Netzwerke sowie das Suchlauf-Fenster.
Es empfiehlt sich, nach dem ersten Start vor der Anwahl eines Senders zunächst den Menüpunkt „Einstellungen/ Optionen“ aufzurufen und auf der Registerkarte „DirectShow“ einen geeigneten Video- und Audiodecoder einzustellen (zum Beispiel Cyberlink, InterVideo, Sonic, Nvidia). Die Standardeinstellung „System Default“ überlässt die Auswahl Windows, was je nach Systemvoraussetzungen eventuell zu Problemen führen kann.
Weitere Hinweise bietet der Abschnitt über die grundlegende Konfiguration.
Plugins: Sie können den Funktionsumfang des DVBViewer GE durch Plugins und Zusatzprogramme erweitern. Beachten Sie bitte die den Plugins beigefügte Anleitung.
Updates: Aktualisierte DVBViewer GE-Versionen werden im DVBViewer Forum angekündigt. Die Beschreibung enthält eine Liste der Dateien, die sich geändert haben oder neu hinzugekommen sind. Wenn Sie den DVBViewer GE durch ein Update auf den neuesten Stand bringen, reicht es im allgemeinen, die geänderten/neuen Dateien aus dem ZIP-Archiv in den bereits existierenden DVBViewer GE-Ordner zu kopieren.
Zu beachten ist bei einem Update
jedoch , dass der DVBViewer GE vom Benutzer veränderbare Dateien
in einen Konfigurationsordner kopiert hat und nur noch die
Kopien verwendet. Wo sich der Konfigurationsordner befindet, erfahren
Sie, indem Sie im DVBViewer GE „Info/ Konfigurationsordner“
anwählen, wodurch sich ein Explorer-Fenster öffnet.
Schließen Sie den DVBViewer GE, bevor Sie im
Konfigurationsordner Veränderungen vornehmen. Damit der
DVBViewer GE aktualisierte Transponderlisten berücksichtigt, die
für den Sendersuchlauf von Bedeutung sind, müssen sie im
Unterordner Transponders des Konfigurationsordners gespeichert
werden. Ähnliches gilt für die aktualisierte
Satelliten-Senderliste _channels.dat: Falls Sie Ihre bisherige
Senderliste ersetzen möchten, benennen Sie die neue Liste in
channels.dat (ohne führenden Unterstrich) um und speichern Sie
sie im Konfigurationsordner.
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Der Mehrbenutzer-Betrieb ist mit dem DVBViewer GE möglich. Voraussetzung ist ein passender Eintrag in der Datei UserMode.ini, den Sie mit einem Texteditor ändern können Die Datei hat standardmäßig folgenden Inhalt:
[Mode] UserMode=2 Root=DVBViewer GE
Der dem Eintrag UserMode zugewiesene Wert bestimmt das Verhalten des DVBViewer GE und von Zusatzmodulen bei Mehrbenutzer-Betrieb. Die möglichen Werte sind:
UserMode=2: In diesem standardmäßig vorgegebenen
Modus erhalten alle Benutzer einen gemeinsamen Konfigurationsordner.
Er wird im Benutzerprofil „Gemeinsame Dateien“ unter
Anwendungsdaten\DVBViewer GE angelegt.
Wenn Sie den DVBViewer GE im Modus 2 starten, kopiert er alle
Konfigurationsdateien aus dem Installationsverzeichnis in den
gemeinsamen Konfigurationsordner, falls noch nicht geschehen, und
verwendet sie fortan dort. Alle Änderungen, die ein Benutzer
durchführt, wirken sich im Modus 2 auf alle anderen Benutzer
aus. Das betrifft sämtliche im Programm vorgenommenen
Einstellungen, Änderungen in der Sender- und Favoritenliste,
programmierte Aufnahmen und so weiter.
UserMode=1: In diesem Modus erhält jeder Benutzer einen
„privaten“ Konfigurationsordner, der im Benutzerprofil
seines Kontos unter Anwendungsdaten\DVBViewer GE erzeugt wird.
Wenn Sie den DVBViewer GE im Modus 1 starten, kopiert er alle
Konfigurationsdateien aus dem Installationsverzeichnis in den
privaten Konfigurationsordner, falls noch nicht geschehen, und
verwendet sie fortan dort. Wenn Benutzer A die Konfiguration (zum
Beispiel die Senderiste) ändert, hat dies im Modus 1 auf
Benutzer B keinen Einfluss.
UserMode=0: Alle Konfigurationsdateien, die im laufenden
Betrieb verändert werden können, befinden sich im
Installationsverzeichnis (im allgemeinen Programme\DVBViewer GE) und
werden dort benutzt. Alle Benutzer haben hierbei eine gemeinsame
Konfiguration. Da Windows den Programme-Ordner vor Schreibzugriffen
schützt, lässt sich die Konfiguration im Modus 0 nur
dauerhaft ändern, wenn der DVBViewer GE mit
Administratorrechten läuft.
Aus diesem Grund ist der Modus 0 nur für spezielle Zwecke geeignet, zum Beispiel bei einer DVBViewer GE-Installation auf einem USB-Stick oder in einem sonstigen Ordner ohne Zugriffsbeschränkungen. Im allgemeinen ist davon abzuraten, da dies Windows-Sicherheitsmaßnahmen gegen Viren und Trojaner außer Kraft setzt.
Wählen Sie im DVBViewer GE den
Menübefehl „Info/ Konfigurations-Ordner“ an,
um ein Explorer-Fenster zu öffnen, das den Inhalt der
Konfigurationsordners anzeigt. In den Benutzermodi 1 und 2 dient die
Basiskonfiguration im Installationsverzeichnis als Backup. Wenn Sie
Dateien im Konfigurationsordner löschen, werden sie beim
nächsten Start des DVBViewer GE aus der Basiskonfiguration
wieder ergänzt.
Sie können den DVBViewer GE mehrfach
in verschiedenen Verzeichnissen installieren. Dies ermöglicht
es, ihn mehrfach zu starten. Allerdings können die Instanzen
nicht gleichzeitig auf die selbe DVB-Hardware zugreifen. Falls keine
zwei Geräte zur Verfügung stehen, lässt sich eine
zusätzliche Instanz nur als Media-Player für das Abspielen
von Dateien verwenden. Außerdem verhindert der DVBViewer GE den
Start einer zusätzlichen Instanz, wenn sie im Usermode 1 oder 2
auf den gleichen Konfigurationsordner wie eine bereits laufende
Instanz zugreift, da dies zu Zugriffskonflikten führt. Sie lösen
den Konflikt, indem Sie dafür sorgen, dass die zweite
Installation in der Datei UserMode.ini einen unterschiedlichen
Eintrag „Root“ erhält. Er bestimmt den Namen
des Konfigurationsordners in den Usermodi 1 und 2. Wenn Sie der
zweiten Installation Root=DVBViewer GE 2 vorgeben, können
sie sich nicht in die Quere kommen.
Audiokontrolle: Bei mehreren laufenden Instanzen sorgt der DVBViewer GE nach Möglichkeit dafür, dass nur eine davon Audio wiedergibt. Sie können für eine Instanz Audio aktivieren, indem Sie mit der mittleren Maustaste (dem Mausrad) in das Fenster klicken. Andere Instanzen (auch das Bild in Bild-Fenster) werden dadurch stummgeschaltet. Eine neu gestartete Instanz übernimmt automatisch Audio.
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Falls zwei oder mehr DVB-Geräte an ihrem PC angeschlossen sind, kann sie der DVBViewer GE gleichzeitig benutzen, zum Beispiel eines für die Wiedergabe und ein anderes für eine Aufnahme. Auch der Mischbetrieb, zum Beispiel mit einem DVB-S und einem DVB-T-Gerät, ist möglich. Welches Gerät für welchen Zweck (Wiedergabe, Aufnahme, Scannen) verwendet wird, entscheidet das Programm nach Lage der Dinge selbst – in Abhängigkeit davon, welchen Tunertyp (DVB-S, DVB-T...) der angewählte Sender erfordert, und ob zwei Sender, die gleichzeitig empfangen werden sollen, auf verschiedenen Frequenzen übertragen werden und deshalb zwei Tuner benötigen.
Beim ersten Start führt der DVBViewer GE eine Hardware-Erkennung durch, um die verfügbaren DVB-Geräte zu ermitteln. Es ist erforderlich, die Erkennung manuell mit „Geräte suchen“ zu wiederholen, nachdem Sie eine neue bzw. andere Hardware eingebaut haben, oder falls der Treiber aktualisiert wurde und der DVBViewer GE danach das Gerät nicht mehr ansprechen kann. Die gefundenen Geräte sehen Sie auf der Registerkarte „Einstellungen/ Optionen/ Hardware“.

Änderungen auf dieser Registerkarte
brechen nach einer Warnung eine laufende Aufnahme ab, sobald sie auf
„OK“ oder „Übernehmen“
klicken. Gleiches gilt für die Schaltfläche „Geräte
suchen“.
Wählen Sie das Gerät, für das Sie
Einstellungen vornehmen möchten, in der gleichnamigen Liste.
Der dazu passende Tunertyp (Kabel, Satellit, Terrestrisch)
wird automatisch ermittelt. Greifen Sie hier nur ein, wenn der
DVBViewer GE den Tunertyp nicht korrekt erkannt hat.
In der Liste „Verwendung“ wählen Sie, mit
welcher Priorität der DVBViewer GE ein bestimmtes Gerät
verwenden soll. Es gibt folgende Möglichkeiten:
"Niemals" ist sinnvoll, wenn das DVB-Gerät für eine zweite GE-Instanz frei bleiben soll, wenn ein USB-Gerät zeitweise entfernt wird oder ein Gerät aus anderen Gründen nicht betriebsbereit ist.
„Normal“ ist die Standardeinstellung.
„Bevorzugt“ hat nur Auswirkungen, wenn zwei Geräte mit gleichem Tunertyp (z.B. zweimal DVB-S) vorhanden sind, und der DVBViewer GE beim Einschalten eines Senders die Wahl zwischen zwei zur Zeit noch nicht für den Empfang verwendeten Geräten hat. Er wird dann das bevorzugte Gerät wählen, wenn das andere den Status „Normal“ hat. Wenn eines der Geräte bereits in Verwendung ist, benutzt es der DVBViewer GE dagegen nach Möglichkeit weiter (auch wenn das andere „bevorzugt“ ist), da er Gerätewechsel im Interesse einer schnellen Senderumschaltung vermeidet.
„Immer wenn möglich“ hat nur Auswirkungen, wenn zwei Geräte mit gleichem Tunertyp vorhanden sind und setzt die Vermeidung von Gerätewechseln außer Kraft. Diese Einstellung darf deshalb pro Tunertyp (DVB-S/C/T) nur einem Gerät zugeordnet werden, da es sonst bei jedem Senderwechsel zu einem Gerätewechsel kommen kann. Die Option ist von Nutzen, wenn Sie zum Beispiel ein DVB-S und ein DVB-S2-Gerät besitzen und möchten, dass das DVB-S2-Gerät nur wenn nötig (also für DVB-S2-Sender) verwendet wird, so dass es ansonsten für Timeraufnahmen von DVB-S2-Sendern frei bleibt. Stellen Sie in diesem Fall „Immer wenn möglich“ für das DVB-S-Gerät ein. Dadurch verwendet es der DVBViewer GE beim Einschalten eines DVB-S-Senders immer, außer wenn eine laufende Aufnahme dadurch abgebrochen würde.
Die Aktivierung von „Stream beim Tunen stoppen“
kann eventuell helfen, wenn die Senderumschaltung bei bestimmten
Geräten nicht korrekt funktioniert. Sie bewirkt, dass der
empfangene Datenstrom während des Umschaltvorganges angehalten
wird.
Aktivieren Sie „Niedrige Bandbreite“,
wenn Sie ein Gerät mit USB 1.1-Anschluss verwenden. Die Option
verhindert Aktionen im DVBViewer GE, die zur Verarbeitung oder
Darstellung von zwei Fernsehsendern gleichzeitig führen. Die
daraus resultierende Datenmenge übersteigt die
Übertragungskapazität von USB 1.1. Massive Störungen
bei Aufnahme und Wiedergabe könnten die Folge sein. Mit dem
moderneren USB 2.0 gibt es diese Probleme nicht.
Die Option „Gemeinsamer LNB“ steht nur bei
DVB-S-Geräten (Satellitenempfang) zur Verfügung.
Aktivieren Sie sie für Geräte, die im Durchschleifbetrieb
oder über einen Zweiweg-Verteiler gemeinsam an ein
Antennenkabel angeschlossen sind und sich damit einen LNB (eine
Empfangseinheit) teilen müssen. Diese Konfiguration beinhaltet
Einschränkungen bei der Senderwahl, wenn beide Geräte
benutzt werden: Es lassen sich nur Sender gleichzeitig empfangen,
deren Polarisation, Frequenzband und DiSEqC-Einstellung
übereinstimmen. Wenn die Option für die betreffenden
Geräte eingeschaltet ist, berücksichtigt der DVBViewer GE
die Einschränkungen, indem er eine nicht realisierbare
Senderwahl oder gar einen daraus resultierenden Aufnahmeabbruch
verhindert.
Ein Häkchen bei „DVB-S2-Gerät“
signalisiert, dass ein DVB-Gerät die neue DVB-S2-Norm und
entsprechende Sender empfangen kann (z.B. Anixe HD). Es wird für
einige DVB-S2-fähige Geräte automatisch gesetzt, wenn Sie
eine Hardware-Erkennung mit „Geräte suchen“
durchführen.
Falls dem DVBViewer GE ihr DVB-S2-Gerät
nicht bekannt ist, muss das Häkchen manuell gesetzt werden.
Sonst erhalten Sie bei Anwahl eines DVB-S2-Senders die Meldung „Es
ist kein DVB-Gerät für diese Aktion verfügbar“.
Der DVBViewer GE ermittelt anhand dieser Einstellung, welches Gerät
für den Empfang geeignet ist.
LNB-Spannung aus bei Freigabe: Diese Option steht nur bei
bestimmten DVB-S/S2-Geräten zur Verfügung, deren Treiber
ein Abschalten der Versorgungsspannung für die Empfangseinheit
(den LNB) erlauben. Wenn Sie hier ein Häkchen setzen, schaltet
der DVBViewer GE die Spannung ab, sobald er das Gerät nicht
mehr verwendet.
„Sendergruppen“:. In der
Senderliste können Sie
Sender einer der Gruppen A...H zuordnen. Auf der
Hardware-Registerkarte stellen Sie ein, für welche
Sendergruppe(n) ein DVB-Gerät zuständig ist. Klicken Sie
auf die Checkboxen A...H, um die entsprechende Gruppe ein- oder
auszuschalten. Standardmäßig sind alle Gruppen
zugelassen. Wenn Sie beispielsweise die Gruppe B bei einem Gerät
ausschließen, wird der DVBViewer GE es nicht mehr für
Sender verwenden, die dieser Gruppe angehören.
Sendergruppen sind nur in speziellen
Fällen von Bedeutung. Zum Beispiel bei zwei DVB-S-Karten, die an
zwei separate Satellitenschüsseln angeschlossen sind und zwei
verschiedene Satellitenpositionen wie Astra und Hotbird empfangen.
Dem DVBViewer GE ist ohne weiteres nicht klar, welches Gerät er
für welche Sender benutzen muss. Sie verhindern eine falsche
Verwendung, indem Sie alle Astra-Sender der Gruppe A zuordnen und
alle Hotbird-Sender der Gruppe B, und weiterhin für ein Gerät
nur Sender der Gruppe A zulassen, und für das andere nur Sender
der Gruppe B.
„Bei ausbleibendem Stream neu tunen nach (s)“
ist eventuell bei Geräten von Nutzen, die einen Sender erst
beim zweiten oder dritten Anlauf korrekt einstellen. Sie legen hier
die Anzahl Sekunden fest, nach denen der DVBViewer GE das Einstellen
des Senders automatisch wiederholt. Der Wert 0 bedeutet, dass diese
Funktion deaktiviert ist.
Unter „Spezielle Einstellungen“ legen Sie fest, auf welche Weise der DVBViewer GE ein Gerät ansteuert. Nehmen Sie hier nur Änderungen vor, falls die Standardeinstellungen zu Problemen führen.
„Ganzen Transponder öffnen“ (nur
FireDTV- und bestimmte TechniSat-Geräte): Wenn diese Option
aktiviert ist, liefert der Treiber alle Daten, die auf einem
Transponder gesendet werden, und der DVBViewer GE filtert alles, was
er benötigt, softwaremäßig heraus. Falls sich hier
kein Häkchen befindet, übernimmt die Hardware oder der
Treiber das Filtern.
Bei Geräten mit BDA-Treiber ist der
Modus „Ganzen Transponder öffnen“ im
allgemeinen immer aktiv (ohne Wahlmöglichkeit). Eine
Hardware-Filterung der Daten (ganzen Transponder öffnen aus)
reduziert die vom Gerät in den PC zu übertragene Datenmenge
erheblich und kann in bestimmten Fällen Störungen durch
Überschreitung der maximalen Daten-Transferrate beheben. Bei
TechniSat-Karten ist Hardware-Filterung der Standard-Modus. Bleiben
Sie dabei, solange es keinen zwingenden Grund gibt, den Empfang des
ganzen Transponders zu aktivieren. Bei FireDTV-Geräten verhält
es sich umgekehrt: Deaktivieren Sie den Empfang des ganzen
Transponders nur, wenn tatsächlich erforderlich, da Treiber und
Firmware sich bei Hardware-Filterung nicht in jedem Fall
unproblematisch verhalten.
„Standard-Interface verwenden“: Wenn diese
Option aktiviert ist, benutzt der DVBViewer GE das „offizielle“
Interface zum Treiber, so wie es von Microsoft (für
BDA-Treiber) oder von TechniSat (für TechniSat-Karten)
veröffentlicht wurde. Ohne Häkchen verwendet der DVBViewer
GE einen direkteren Zugang, der effizienter, schneller und mit
weniger Einschränkungen verbunden ist. Ein Funktionieren ist
bei Geräten mit BDA-Treibern nicht unter allen Umständen
garantiert.
Internen Network Provider Filter verwenden (nur BDA-Geräte):
Diese Option hat nur Auswirkungen, wenn „Standard-Interface
verwenden“ ausgeschaltet ist. Sie ersetzt eine Microsoft
BDA-Komponente (Network Provider) durch eine in den DVBViewer GE
eingebaute Komponente, die schneller arbeitet, weniger Ressourcen
braucht und es erspart, die Fehler der Microsoft-Version zu
handhaben. Wählen Sie diese Option, wenn es unter Vista 64 Bit
zu einem Fehler „Zugriffsverletzung bei Adresse FFFFFFFF“
kommt. Es ist jedoch nicht sichergestellt, dass alle
BDA-Gerätetreiber mit dem Ersatz kooperieren.
„Tuning Space“ (nur BDA-Geräte):
Tuning Spaces sind vorgefertigte Datenstrukturen, die bei der
Sendereinstellung über das Standard-BDA-Interface eine Rolle
spielen. „Internal“ bezeichnet eine intern vom
DVBViewer GE erzeugte Struktur; andere bringt Windows mit oder
werden mit dem BDA-Treiber installiert. Probieren Sie hier eine
Änderung, falls es beim Scannen oder der Senderumschaltung zu
Problemen kommt.
Unicable-Einstellungen: Diese Schaltfläche steht nur bei
DVB-S/S2-Geräten zur Verfügung, deren Treiber die
Voraussetzungen für die Ansteuerung von Einkabel-Routern gemäß
DIN/EN 50494 bieten (FireDTV, TechnoTrend, TechniSat SkyStar2 und
SkyStar S2). Ein Klick auf „Unicable-Einstellungen“
öffnet ein Dialogfenster, in dem Sie das Gerät für
den Einkabel-Empfang konfigurieren. Die erforderlichen Angaben sind
häufig auf der Einkabel-Antennenbuchse zu finden:
Unicable-Kanal verwenden: Ein Häkchen an dieser Stelle signalisiert dem DVBViewer GE, dass er das Gerät für Unicable-Empfang verwenden soll. Tragen Sie zusätzlich die dem Anschluss zugewiesene Kanal- bzw. Slotnummer ein.
Frequenz: Geben Sie hier die dem Anschluss zugewiesene Benutzerfrequenz (in MHz) an.
PIN verwenden: Ein Häkchen an dieser Stelle besagt, dass die Steuerung der Unicable-Anlage eine PIN (Identifikationsnummer) erfordert. Tragen Sie in diesem Fall zusätzlich die zu Ihrem Anschluss gehörige Nummer ein.
Die Schaltfläche „Geräte suchen“ ist erforderlich, wenn Sie nach Installation und Inbetriebnahme des DVBViewers ein neues Gerät angeschlossen (bzw. eine neue Karte eingebaut) haben, damit es in der Auswahlliste erscheint.
Beachten Sie, dass BDA-Geräte erst
erkannt werden, wenn der dazugehörige BDA-Treiber installiert
ist. Eine Aktualisierung der Geräteliste mit „Geräte
suchen“ ist eventuell auch notwendig, nachdem Sie einen
neuen Treiber mit einer abweichenden Hardware-Kennung installiert
haben, damit der DVBViewer GE das Gerät wieder ansprechen kann.
Gleichzeitig verwendete DVB-Geräte
können sich unter Umständen gegenseitig beeinflussen und
zum Beispiel durch Umschaltvorgänge eine laufende Aufnahme
stören. Führen Sie ein paar Versuche durch, bevor Sie sich
ungewollt wichtige Aufnahmen verderben!
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Es ist empfehlenswert, sich mit grundlegenden Einstellmöglichkeiten im DVBViewer GE vertraut machen. Einige davon haben erheblichen Einfluss auf die verfügbaren Möglichkeiten und die Darstellungsqualität. Sie werden dann besser verstehen, wovon im DVBViewer-Forum die Rede ist, und eventuelle Probleme leichter in den Griff kriegen. Außerdem lohnt es sich, unnötigen Ballast über Bord zu werfen:
Säubern Sie die Senderliste: Die Senderliste öffnen
Sie über „Sender/ Senderliste“. Entfernen
Sie hier Satellitenpositionen oder sonstigen Einträge, die Sie
nicht empfangen können. Der DVBViewer reagiert dann schneller
und sicherer. Klicken Sie du diesem Zweck erst auf den überflüssigen
Eintrag, um ihn zu markieren, und dann auf das Symbol
.
Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit OK. Über
Satellit wird in Deutschland meist nur Astra 19° Ost empfangen,
manchmal zusätzlich Hotbird 13° Ost.
Richten Sie die Favoritenliste ein: Nach einer
Neuinstallation ist sie zunächst leer. Sie können einfach
mit der Maus Sender aus der Senderliste in das Favoritenfenster
ziehen, um sie dort einzufügen.
Informieren Sie sich über die Arbeitsweise des DVBViewer GE:
Die Funktions- und Leistungsfähigkeit des DVBViewer GE hängt
von Software-Komponenten ab, auf die über die
DirectShow-Schnittstelle von Microsoft zugegriffen wird. Sie sollten
also die betreffenden Einstellmöglichkeiten kennen, um die
Fähigkeiten des DVBViewers vollständig nutzen und
eventuellen Problemen begegnen zu können – insbesondere,
da die Voraussetzungen auf jedem PC anders sind.
Lesen Sie mehr über die
DirectShow-Einstellungen.
Dort finden Sie auch Hilfestellung bei Wiedergabe-Problemen.
Schriftgröße und Schriftart: Standardmäßig
passt der DVBViewer GE die Fenster- und Schriftgröße an
die entsprechende Systemeinstellung an (DPI, Dots per Inch) an. Mit
dem im DVBViewer GE-Paket enthaltenen Programm Resizer.exe
können Sie Schriftgröße und Schriftart für den
DVBViewer GE individuell einstellen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1) Beenden Sie den DVBViewer GE, falls er läuft, und starten Sie das Programm Resizer.exe. Es zeigt die zur Zeit für den DVBViewer GE eingestellte Schriftart und Schriftgröße an.
2) Wählen Sie in der Liste die Schriftart und stellen Sie mit dem Schieberegler die gewünschte Schrift- und Fenstergröße ein. 100% entsprechen 96 DPI, 125% entsprechen 120 DPI, 156% entsprechen 150 DPI. Oder klicken Sie auf „Standard“, um Schriftart und Schriftgröße auf die Systemeinstellungen zurückzusetzen.
3) Klicken Sie auf „Übernehmen“. Das Resizer-Fenster übernimmt Ihre Einstellungen, so dass Sie die Auswirkungen sehen können.
4) Wenn das Ergebnis Ihren Wünschen entspricht, klicken Sie auf „Speichern“, um die Einstellungen in der Konfigurationsdatei Setup.ini des DVBViewer GE zu speichern.
Einige Elemente der DVBViewer
GE-Benutzeroberfläche beruhen auf einem Design mit fest
vorgegebene Schriftart, die unbeeinflusst bleibt. Dazu gehören
Hinweise im oberen Bereich von Fenstern sowie OSD-Menüs und
OSD-Infos. Von Windows verwaltete Elemente wie Fenster-Titelleisten,
Menüs, Datei-Dialogfenster und Meldungsfenster berücksichtigen
weder die gewählte Schriftart noch Schriftgröße. Eine
Änderung erfordert eine entsprechende Konfiguration von Windows
(z.B. unter XP via "Eigenschaften von Anzeige"), die für
alle Programme gilt.
Das Programm Resizer.exe kann auch die
Fenster-/Schriftgröße im Bild-in-Bild-Modul
PreviewW.exe sowie bei den Zusatzprogrammen TransEdit
und TSPlayer einstellen.
Voraussetzung ist, dass sie sich gemeinsam mit Resizer.exe in einem
DVBViewer Installationsordner befinden. Beenden Sie das betreffende
Programm und ziehen Sie die EXE-Datei (also z.B. TransEdit.exe) mit
der Maus auf das Resizer-Icon.
Installation zusätzliche Software. Für den Betrieb
des DVBViewers brauchen sie Decoder. Das sind Softwarekomponenten,
die komprimierte Video- und Audiodaten entpacken. Der DVBViewer
selbst enthält keine
Decoder, um Ihnen zusätzliche Kosten zu ersparen. Teilweise
bringt sie Windows mit (DVB-geeignete Videodecoder erst ab Windows
Vista), oder die zu ihrem DVB-Gerät gehörende Software.
Auch wenn der DVBViewer im Prinzip nur den Gerätetreiber
braucht, kann es wegen der Decoder von Vorteil sein, zusätzlich
die TV-Software des Geräteherstellers zu installieren. Eine
Alternative sind Freeware-Decoder:
ffdshow beherrscht zahlreiche Formate. Bei der Installation bestimmen Sie, um welche sich dieser Universal-Decoder kümmern soll. Für den Fernsehempfang via DVB ist insbesondere das Videoformat MPEG2 von Bedeutung. Sie können auch nach der Installation über das Startmenü die ffdshow Videodecoder-Konfiguration aufrufen und in der Abteilung „Codecs“ bestimmen, für welche Formate ffdshow zuständig sein soll. Im DVBViewer lässt sich das Konfigurationsfenster über das Menü „Ansicht/ Filter“ aufrufen, falls ffdshow verwendet wird. Unter den zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten ist vor allem „Deinterlacing“ wichtig. Aktivieren Sie diesen Punkt, falls das Fernsehbild bei schnellen Bewegungen streifig aussieht, und probieren Sie die dort angebotenen Möglichkeiten, bis Sie ein befriedigendes Ergebnis erhalten. Allerdings nutzt ffdshow keine Hardware-Beschleunigung durch die Grafikkarte und braucht je nach angewählter Bild-Nachbearbeitung (wie Deinterlacing) eventuell einiges an Prozessorleistung.
Der AC3 Filter als Audiodecoder verarbeitet die bei DVB verwendeten Formate MPEG Audio und AC3 (Dolby Digital). Er bietet umfangreiche Einstellungen für nahezu jeden Bedarf. Das Konfigurations-Fenster lässt sich wie bei ffsdhow über das Startmenü aufrufen, oder auch direkt im DVBViewer im Menü „Ansicht/ Filter“, falls der AC3 Filter verwendet wird. Auf der System-Registerkarte unter „Use AC3 Filter for“ stellen Sie ein, für welche Audioformate der AC3 Filter zuständig sein soll. Ein Häkchen bei „PES (DVD)“ ermöglicht die Verwendung für DVD-Wiedergabe im DVBViewer.
Da Decoder eine unterschiedliche Leistungsfähigkeit bieten und sich unter verschiedenen Bedingungen verschieden verhalten, ist es günstig, eine gewisse Auswahl zu haben, so dass Sie probieren können, welcher Ihren Anforderungen am besten gerecht wird.
Dolby Digital (AC3) erhalten Sie, wenn
Sie Sender anwählen, die eine entsprechende Audiospur bieten.
Sie steht dann unter „Einstellungen/
Audio-Spur“ zur Auswahl. Beachten Sie, dass Dolby
Digital nicht zwangsläufig Rundum-Klang (Mehrkanal-Ton)
bedeutet. Viele Sender übertragen über ihre Dolby
Digital-Spur Stereo und nur bei besonderen Gelegenheiten 5.1-Sound
für sechs Lautsprecher.
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