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1. Einleitung
2. DVBViewer Installation
3. Grundlegende Bedienung
4. Anzeige-Einstellungen
5. Aufnahme und Wiedergabe
6. Die Kanalliste
7. Das Optionen-Fenster
8. Was tun bei Problemen?
9. Tools und Links
10. Kleine Filterkunde

Sender editieren

Nachdem Sie eine Satellitenposition (Stammordner) oder einen Sender markiert haben, können Sie auf die Registerkarte „Editieren“ wechseln. Wenn es sich um einen Stammordner handelt, bieten sich Ihnen folgende Möglichkeiten:

  • Name: In diesem Eingabefeld können Sie den Namen des Stammordners ändern. Klicken Sie anschließend auf „Übernehmen“.

  • DiSEqC: (Digital Equipment Control) Das ist ein digitales Signal, mit dem der Empfänger verschiedene Komponenten der Außeneinheit steuern kann. Es wird insbesondere zur Auswahl zwischen mehreren Satellitenpositionen (zum Beispiel Astra und Eutelsat) gebraucht. In dieser Liste können Sie die DiseqC-Einstellung für alle Sender des Stammordners festlegen. Klicken Sie anschließend auf „Übernehmen“. Wichtig: Wenn Ihre DVB-Karte an einer solchen Anlage angeschlossen ist, müssen die DiseqC-Einstellungen in der DVBViewer-Kanalliste in der Regel angepasst werden, damit der Empfang funktioniert. Sie können einen schon vorhandenen Digital-Receiver benutzen, um nachzuschauen, welche DiseqC-Einstellung für welche Satellitenposition zuständig ist, oder hier verschiedene Einstellungen durchprobieren.

  • Entferne: Löscht nach einer Sicherheitsabfrage den Stammordner mit seinem gesamten Inhalt. Empfehlenswert ist, aus der Standard-Kanalliste des DVBViewers alle nicht benötigten Satellitenpositionen zu entfernen, da sich dadurch die Reaktionszeit verbessert. Aber Vorsicht: Diese Löschaktionen lassen sich nicht rückgängig machen. Fertigen Sie deshalb eine Sicherheitskopie der Datei channels.dat im DVBViewer-Ordner an, die die gesamte Kanalliste enthält!.

Falls Sie zuvor einen Sender markiert haben, bietet Ihnen die Registerkarte „Editieren“ eine Vielzahl Einstellmöglichkeiten. Zunächst die Bedeutung der drei Schaltflächen am unteren Ende der Registerkarte:

  • Entfernen: Der Sender wird nach einer Sicherheitsabfrage aus der Liste gelöscht.

  • Name: Hier können Sie dem Sender einen neuen Namen geben. Aber Vorsicht: Wenn Sie zuvor eine Timer-Aufnahme für den Sender programmiert haben, wird sie nicht mehr funktionieren, weil der DVBViewer den Sender nach einer Namensänderung nicht mehr findet! Auch in der Favoritenliste ist er danach nicht mehr anwählbar und muss dort neu gespeichert werden.

  • Verschlüsselt: Verschlüsselt.

  • Vom EPG ausschließen: Ein Häkchen an dieser Stelle bewirkt, dass der Kanal von der senderübergreifenden Darstellung des EPG ausgeschlossen wird (z.B. in der Übersicht aller zur Zeit laufenden Sendungen). Dadurch lässt sich die EPG-Darstellung auf ein sinnvolles Maß beschränken. Zudem kann diese Einstellung in bestimmten Problemfällen verhindern, dass EPG-Daten einem falschen Sender zugeordnet werden.

Die übrigen Felder auf der Registerkarte enthalten Daten technischer Art, die der DVBViewer braucht, um den Sender korrekt einstellen zu können. Wenn sich ein Sender nicht empfangen lässt, ist der Fehler häufig hier zu finden. Es gibt verschiedene Internet-Seiten, die die Daten für alle möglichen Sender angeben, zum Beispiel http://www.digitv.de/

Wenn im DVBViewer-Forum ein neuer Sender gemeldet wird, werden auch meistens die Daten dazu angegeben. Sie können sie dann eintragen und per „Hinzufügen“ den neuen Sender in Ihre Liste aufnehmen. Zur Bedeutung der Daten ein paar kurze Hinweise:

  • Frequenz: Die Frequenz des Datenstroms, in dem der Sender zusammen mit anderen Sendern kodiert ist.

  • Symbolrate: Besagt, wie viele Daten pro Sekunde in dem Datenstrom übertragen werden. Hier kann auch der Wert 0 eingetragen werden, der bewirkt, dass die SkyStar2-Karte die Symbolrate selbst ermittelt.

  • Polarisation: Die Ausrichtung der vom Satellit empfangenen elektromagnetischen Wellen, die der LNB (die Empfangseinheit) unterscheiden kann. Durch die Verwendung von horizontaler und vertikaler Polarisation können in einem Frequenzbereich mehr Sender untergebracht werden, als es sonst möglich wäre. Der Empfänger muss dem LNB über eine Schaltspannung (14/18 Volt) mitteilen, auf welche Polarisation er sich ausrichten soll.

  • FEC: Art und Ausmaß der im digitalen Datenstrom vorgesehenen Fehlerkorrektur.

  • PID: Damit der Empfänger erkennen kann, welche Daten des Datenstroms zu welchem Sender gehören und welcher Art die Daten sind, wird jedes Datenpaket mit Kennnummern versehen. Diese PIDs sind besonders wichtig, damit ein Sender vollständig empfangen werden kann. Wenn zum Beispiel die Teletext-PID nicht stimmt, wird der DVBViewer für den Sender keinen Teletext anzeigen.

  • LNB-Auswahl: Dies ist eine Signalfrequenz, die der Empfänger zum LNB schickt. Dadurch wird ein bestimmter Frequenzbereich für den Empfang ausgewählt. Es gibt ein Low-Band, in dem bevorzugt analog ausgestrahlt wird, das jedoch mit zunehmender Tendenz auch durch digitale Kanäle besetzt wird. Für diese ist die richtige Einstellung „None“. Für Kanäle in dem für digitale Ausstrahlung reservierten High-Band muss die Einstellung 22 Khz lauten.

  • LNB-Frequenz: Die vom Satelliten ausgestrahlten Frequenzen sind so hoch, dass sie sich nicht mehr durch Kabel transportieren lassen. Der LNB produziert deshalb ein eigenes hochfrequentes Signal, mit dessen Hilfe er die vom Satelliten ausgestrahlten Frequenzen auf eine kabeltaugliche Zwischenfrequenz herabmischt. Die Frequenz 9750 MHz ist für das Low-Band geeignet, die Frequenz 10600 MHz für das High-Band (siehe voriger Abschnitt).

  • DiSEqC: In dieser Liste legen Sie die DiseqC-Einstellung individuell für einen Sender fest. Ansonsten hat sie die gleiche Bedeutung wie die entsprechende Einstellmöglichkeit für einen Stammordner (siehe oben).

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